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Plauener Stadtnachrichten 2015 (1. Halbjahr)

Nachrichten Mai 2015   

Mit Kombiticket sparen... 

Freibäder laden ein... 

Auszeichnung für Sammler... 

Durchgang Turm gesperrt... 

25 Jahre SCB... 

2. Plauener Töpfermarkt... 

Französischer Gourmetmarkt... 

Einwohnerforum/Ortsbegehung... 

Stadtgarten Nummer 2... 

Wave-Start 2015 in Plauen... 

Neugestaltung Grillplatz... 

5. UmweltSpazierGang... 

Bürgertasse 2015 gekürt... 

Steffen Zenner gewählt... 
 
Nachrichten Mai 2015

Weg mit den Pferdäpfeln... 

Unterschrift für Theaterzukunft 

Reise in die Partnerstadt Steyr 

Öffnungszeiten Museum... 

Ausbau Moritzstraße... 

Abdichtung Rathausfassade... 

Die LENUWU ist fertig. 

Spenden für Kemmlerturm... 

Maschinenpark aufgerüstet... 
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Nachrichten April 2015

JugendKunstTriennale 2015 

5. UmweltSpazierGang 

Sporteinrichtungen 2015/16 

Wanderung auf Ohsers Spuren 

Batteriesammeltag 2015 

Samstagsmarkt am 25. April  
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Nachrichten März 2015

Brauchtumsfeuer anmelden 

Unterstützung für "Mäuseburg"  

Kooperation mit TU Chemnitz  

Sport frei in der Turnhalle 

Reise in die Partnerstadt Steyr 

Abnahme von „U 36“... 

Eine Million Quadratmeter... 

Praxisseminar Brandschutz 

Umweltfest am 25. April 

Landesausstellung 2018 

2. SCHAU AUF DESIGN... 

Vogtlandmuseum mit Imagefilm  
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Nachrichten Februar 2015

Ausbau der Moritzstraße... 

Kulturumfrage der Stadt Plauen 

„1000 Tipps“ in neuer Auflage 

Auch 2015 10 m² gebührenfrei 

Bürgerhaushalt - Spielplätze 

Industriekultur 2018: 

Schulanmeldungen ab 27.02. 

Mehr Eheschließungen 2014 

Plauen hat wieder mehr Babys 

Für bessere Verkehrssicherheit: 

Lothar Rentsch zum 90. 

EU-Mittel für Elektrifizierung 
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Nachrichten Januar 2015
   

Gedenkveranstaltung 

2. SCHAU AUF DESIGN 

2. Plauener Textilmarkt 

Neujahrsempfang 2015 

Rubinmühle feiert Richtfest 

Weisbachsches Haus 

Vorhandene EU-Mittel für Elektrifizierung nutzen

2. deutsch–tschechisches Eisenbahnsymposium in Marktredwitz

2. deutsch–tschechisches Eisenbahnsymposium in Marktredwitz

Deutsch-tschechisches Eisenbahnsymposium in Marktredwitz:
Bund muss seine Planung den Realitäten anpassen


MARKTREDWITZ/PLAUEN - Die Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale ist Ende Januar bei einem deutsch-tschechischen Eisenbahnsymposium in Marktredwitz diskutiert worden. An den Gesprächen waren Vertreter von Bund, Deutscher Bahn, EU-Kommission und den betroffenen Regionen und Kommunen aus Böhmen, Sachsen und Bayern beteiligt - so unter anderem der Vorstand Infrastruktur und Dienstleistungen der Deutschen Bahn AG, Dr. Ing. Volker Kefer, und Cesare Bernabei, Vertreter der EU-Kommission Generaldirektion Verkehr. Für die Stadt Plauen waren der Geschäftsführer des Zweckverbandes ÖPNV Vogtland, Thorsten Müller, und Verkehrsplaner Hagen Brosig in Vertretung für Oberbürgermeister Oberdorfer dabei.

Hauptziel des Treffens war, dass die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale auf bayerischer Seite im Bundesverkehrswegeplan 2015 mit höchster Priorität verankert wird. Das Symposium hat deutlich gemacht, dass das große Güterverkehrspotenzial zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik auf der Schiene bei weitem nicht ausreichend abgebildet wird. Ebenso wer-de verkannt, dass seit 20 Jahren ein Staatsvertrag zur Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Nürnberg - Prag besteht. Die tschechischen Partner haben ihren Teil der Vereinbarung mit der Modernisierung bereits 2012 erfüllt. Die tschechische Staatsregierung erwartet von der deutschen Seite die Einhaltung des Vertrages.

Derzeit wird der letzte verbleibende Abschnitt zwischen Eger und der Staatsgrenze Deutschland ausgebaut. Auf deutscher Seite wurden die Vorplanungen für die Abschnitte Hof - Marktredwitz und Marktredwitz - Grenze Schirnding abgeschlossen. Die Vorplanungen für die Elektrifizierung von Nürnberg nach Marktredwitz starten jetzt, nachdem Ende 2014 hierfür durch den Bund der Auftrag an die Bahn erteilt wurde.

Die Teilnehmer des Symposiums waren sich einig, dass von der Vorplanung bis zum Baubeginn noch ein weiter Weg zurückzulegen ist. Entscheidend wird daher die Bestätigung und finanzielle Absicherung des Projektes in der Bundesverkehrswegeplanung 2015 sein, für die in diesen Tagen die Weichen gestellt werden.

Erfahrungen von Logistikunternehmen aus der Tschechischen Republik und Bayern zeigen, dass im Güterverkehr auf der Schiene zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik ein enormes Potenzial besteht. Diese Einschätzung wurde beim Symposium auch vom Vertreter des Tschechischen Verkehrsministeriums, Jan Ilik, geteilt.

Der Vertreter der Europäischen Kommission, Cesare Bernabei, stellte klar, dass die Strecke Nürnberg - Eger ein Teil des Transeuropäischen Kernnetzes der EU sei. Die Nationalstaaten haben sich verpflichtet, das Kernnetz bis 2030 auszubauen. Hierfür stellt die EU rund 26 Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Die höchste Förderquote gibt es für grenzüberschreitende Schienenverkehrsprojekte, wie im Fall der Franken-Sachsen-Magistrale. Aktuell finden europäische Planungen und Förderung jedoch keine Berücksichtigung bei der Bewertung der Maßnahmen des Bundesverkehrswegeplans. Daraus leiten die Veranstalter des Symposiums eine klare Verpflichtung für den Bund ab, die Planungen der EU zum Kernnetz im Bundesverkehrswegeplan zu berücksichtigen. Davon profitieren der Bund durch die Mitfinanzierung seiner Ausbauprojekte, die Europäische Union durch die Vervollständigung des europäischen Schienennetzes und die Region durch eine verbesserte Anbindung.

In ihrem Schlusswort appellierte Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, das begonnene Vorhaben der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale schnellstmöglich voranzubringen.

Für Plauen und das Vogtland ist die Fortführung der Elektrifizierung elementar, um endlich wieder eine durchgehende Zugverbindung nach Nürnberg zu erhalten. Seit Dezember müssen alle Fahrgäste Richtung Nürnberg in Hof umsteigen.
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Symbolisch übergibt Familie Weisbach mit einem Modell des traditionsreichen Hauses die Schlüssel an die Stadt.

Symbolisch übergibt Familie Weisbach mit einem Modell des traditionsreichen Hauses die Schlüssel an die Stadt.

Plauener Textilgeschichte für die Nachwelt erhalten

Weisbachsches Haus nun in Besitz der Stadt
Zum Jahresbeginn 2015 ist das Weisbachsche Haus endgültig in den Besitz der Stadt Plauen übergegangen. Ein entsprechendes Übergabeprotokoll unterzeichneten Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer sowie Bernhard Weisbach im Beisein seiner Geschwister Anfang Dezember vor Ort in der Galerie im Weisbachschen Haus. "Die Stadt Plauen sieht sich in der Pflicht, dieses Stück Plauener Textilgeschichte für die Nachwelt zu erhalten. Daher gab es im Stadtrat über alle Fraktionen eine breite Mehrheit dafür, dieses Angebot der Schenkung des Weisbachschen Hauses durch die Familie Weisbach anzunehmen", so Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer.

Das Weisbachsche Haus ist das ältestes Manufakturgebäude im westsächsichen Raum. Das Manufakturgebäude aus der Zeit um 1777 ist in Sachsen das einzige noch erhaltene Bauwerk seiner Art und ein Symbolort der frühzeitigen Industriealisierung, die auf einer bedeutenden Gewerbeentwicklung im 18. Jahrhundert in Plauen aufbaute. Nach Einschätzung der Unteren Denkmalbehörde ist das Weisbachsche Haus ein hochrangiges Denkmalensemble von nationaler Wertigkeit und besonders herausragender Bedeutung. Im Januar 2012 hat Bernhard Weisbach dem Oberbürgermeister das Angebot der Schenkung dieses historischen Gebäudes an die Stadt unterbreitet. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 17. Dezember 2013 der Annahme des Angebotes zugestimmt. Die Beurkundung des Angebotes erfolgte am 23. Dezember 2013.













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