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Kinderbetreuung / Schulbetrieb

26.02.2021: Information des Vogtlandkreises - Schließung der Primarstufe (Grund- und Förderschulen) und Kindertageseinrichtungen im Vogtlandkreis ab kommenden Montag

Die heutige 7-Tage-Inzidenz beträgt für den Vogtlandkreis 201,3 (Quelle: RKI). Dieser Wert liegt damit doppelt so hoch, wie der in der Sächsischen-Corona-Schutz-Verordnung deklarierte kritische Grenzwert von 100.

Nach Absprache zwischen Landrat Rolf Keil und dem Sächsischen Staatsminister für Kultus Christian Piwarz wird daher ab kommenden Montag die Präsenzbeschulung der Primarstufe (Grund- und Förderschulen), die Kindertagespflege sowie die Kindertagesbetreuung im Vogtlandkreis ausgesetzt. Eine Notbetreuung bleibt gewährleistet.

Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird durch den Vogtlandkreis im Laufe des Freitags Tages bekannt gegeben und tritt ab Samstag, den 27.02.2021 in Kraft.

12.02.2021: Ab Montag Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet

Am Montag (15. Februar) öffnen alle Plauener Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb:

  • Für den Alltag in den Kitas und Horten bedeute dies vor allem die Bildung fester Gruppen, die nicht durchmischt werden dürfen
  • Anliegen ist es, Kontakte zu beschränken, Infektionsketten zu unterbrechen und bei Erkrankungsfällen die Kontaktverfolgung zu erleichtern

Die schwankenden und noch immer bedenklichen Corona-Inzidenzwerte verlangen auch weiterhin ein hohes Maß an Umsicht, Hygienedisziplin und Rücksichtnahme.

Die Kinder in festen Gruppen mit festen Bezugspersonen zu betreuen, ist sehr personalaufwändig und darum eine enorme Herausforderung für die Kita-Leitungen und Träger. Um ein kontinuierliches Betreuungsangebot für alle Kinder zu gewährleisten, kann es auch zu Einschränkungen in den Randbetreuungszeiten kommen.

26.01.2021: Stadt Plauen erhebt auch im Monat Februar 2021 keine Elternbeiträge

Die Bund-Länder-Konferenz hat am 19. Januar 2021 eine Verlängerung der bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern bis einschließlich 14. Februar 2021 beschlossen.

Aufgrund dieses Beschlusses bleiben auch die Kindertageseinrichtungen bis dahin geschlossen und bieten lediglich eine Notbetreuung für die bisher festgelegten systemrelevanten Berufsgruppen an. Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung wird entsprechend aktualisiert.

Nachdem die Stadt Plauen bereits für die Zeit der pandemiebedingten Kita-Schließung vom 14. Dezember 2020 bis 17. Januar 2021 pauschal den Elternbeitrag für Januar 2021 erlassen hat, wird nunmehr für den Zeitraum 18. Januar bis 14. Februar 2021 pauschal der Elternbeitrag für den Monat Februar 2021 erlassen.

Freie Träger von Plauener Kindertageseinrichtungen haben mitgeteilt, dass sie sich auch dieser Verfahrensweise der Stadt anschließen werden.

Für die Inanspruchnahme einer Notbetreuung ist auch weiterhin der Elternbeitrag zu entrichten. Die Stadt Plauen wird die Inanspruchnahme der Notbetreuungsangebote zu gegebener Zeit gesondert bearbeiten und die entsprechenden Elternbeiträge in Rechnung stellen.

18.01.2021: Keine Elternbeiträge für Kita-Schließzeit

Die Stadt Plauen wird in den kommunalen Einrichtungen für die Zeit der pandemiebedingten Kita-Schließung keine Elternbeiträge erheben.

Grundlage hierfür bildet die gemeinsame Medieninformation des Finanz- und Kultusministeriums, des Sächsischen Städte- und Gemeindetages sowie des Landkreistages vom 8. Januar 2021.

Demnach ist für die Kita/Hort-Schließung vom 14. Dezember 2020 bis 17. Januar 2021 pauschal ein Monatsbeitrag zu erstatten. Die Stadt Plauen wird dieser Festlegung entsprechen und im Monat Januar 2021 grundsätzlich keinen Elternbeitrag erheben. Bereits überwiesene Elternbeiträge für den Monat Januar 2021 werden zurückerstattet.

Freie Träger von Plauener Kindertageseinrichtungen haben bereits signalisiert, dass sie sich der Verfahrensweise der Stadt anschließen werden.

Weiterhin ist beabsichtigt, im Monat Februar 2021 nur ein Viertel des Elternbeitrages zu erheben. Damit würde der Schließungszeitraum vom 18. Januar bis 7. Februar 2021 berücksichtigt.

Wird jedoch eine Schließung der Kitas/Horte über den 07. Februar 2021 hinaus verfügt und fortgesetzt, müsste die Verfahrensweise entsprechend geändert werden.

Der Medieninformation zufolge ist für die Inanspruchnahme einer Notbetreuung der Elternbeitrag von den Eltern zu entrichten. Die Stadt Plauen wird die Inanspruchnahme der Notbetreuungsangebote zu gegebener Zeit gesondert bearbeiten.

11.01.2021: Neu ab 11. Januar 2021: Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

Aufgrund der weiter anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen in Sachsen hat das Sächsische Kabinett am 8. Januar 2021 eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen.

Die Beschlüsse der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder und der Bundeskanzlerin vom 5. Januar 2021 wurden dabei berücksichtigt. Die Maßnahmen sollen die Infektionszahlen senken und die Dynamik der Corona-Pandemie eindämmen. Die neue Verordnung gilt vom 11. Januar 2021 bis einschließlich 7. Februar 2021.

09.01.2021: Neue Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, von Schulen und Schulinternaten

Wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten.

Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen bei Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. An Schulen wird Lehrkräften und Schülern das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung außerhalb des Unterrichts empfohlen. Schulen können allerdings eine Maskenpflicht für diese anordnen. Das sieht die neue Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen vor, die am 31. August in Kraft treten und bis zum 21. Februar 2021 gelten wird.

07.01.2021: Fahrplanangebot Vogtlandnetz für die Schul- und Ferienzeiten - Verkehrsverbund informiert zu den aktuellen Anpassungen

Aufgrund der aktuellen Beschlüsse passt der Verkehrsverbund seine Fahrpläne an die Schulregelungen und Ferienzeiten an. Dementsprechend wird nach Schul- bzw. Ferienfahrplan gefahren.

Der bis zum 10. Januar geltende Ferienfahrplan wird in der nächsten Woche bis zum 17. Januar verlängert. Auch in der Winterferienwoche vom 1. bis 7. Februar und in den beiden Osterferienwochen vom 29. März bis 11. April gilt der Ferienfahrplan.

Ansonsten wird der volle Schulverkehr wieder aufgenommen, in den letzten beiden Januarwochen vom 18. bis zum 31.1. wegen des Präsenzunterrichtes für die Abschlussjahrgänge sowie für den angekündigten Wechselunterrichtes vom 8. Februar bis zum 28. März. Die Spätfahrten auf den Linien 10 und 90 entfallen wegen des Lockdowns auch weiterhin. Die Fahrplaninformationen werden auch weiterhin entsprechend der Lage und Änderungen aktualisiert.

Für Auskünfte nutzen Sie bitte die Tourismus- und Verkehrszentrale Vogtland (TVZ) unter der Rufnummer 03744-19449 erreichbar oder Sie informieren sich unter www.vogtlandauskunft.de.

Rückfragen bitte an:

Verkehrsverbund Vogtland GmbH
Göltzschtalstraße 16, 08209 Auerbach
Telefon: 03744 / 83020

04.12.2020: Kitas und Horte der Stadt gehen in eingeschränkten Regelbetrieb über

Mit der neuen Allgemeinverfügung des Vogtlandkreises zum Schutz vor dem Coronavirus sind die Träger der Kindereinrichtungen im Vogtlandkreis verpflichtet, den eingeschränkten Regelbetrieb umzusetzen. Das heißt, die Betreuung der Kinder findet in festen Gruppen und mit festen Bezugspersonen in festgelegten Räumen oder Bereichen statt.

Seit Dienstag, 1. Dezember, wird dies in den städtischen Kindereinrichtungen der Stadt Plauen vorbereitet und umgesetzt. "Dies ist für die Beschäftigten in den Einrichtungen wie auch für die Eltern erneut eine riesige Kraftanstrengung", so Steffi Brenner, in der Stadtverwaltung für die Kitas zuständige Mitarbeiterin. "Ich bin zuversichtlich, dass wir dies in allen 23 städtischen Einrichtungen bis zum kommenden Dienstag, 8. Dezember, umgesetzt haben. In der Mehrzahl der kommunalen Krippen- und Kindergärten wird es uns gelingen, den Eltern auch jetzt eine 9-stündige Betreuung für ihre Kinder zu ermöglichen."

Steffen Zenner, zuständiger Bürgermeister: "Dies war nur möglich durch das Verständnis und die Unterstützung der Eltern und durch das außerordentliche Engagement und die kreative Arbeit der Leiter*innen und Erzieher*innen in den Einrichtungen. Dafür möchte ich mich bei allen sehr herzlich bedanken. Wir werden diese schwierige Corona-Zeit mit all ihren Einschränkungen trotz räumlichen Abstandes nur im Miteinander meistern können, mit Rücksicht, Verantwortungsbewusstsein und Verständnis füreinander. Dafür möchte ich noch einmal ausdrücklich werben."

23.09.2020: Rückerstattung Eigenanteil Schülerbeförderung 2019/2020 (Corona)

Eltern, deren Kinder ein SchülerTicketVogtland besitzen,

können eine Rückerstattung in Höhe von € 20,00 aufgrund der Schulschließung (Corona) geltend machen.

21.09.2020: Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen

Empfehlung für Eltern (Stand 16.09.2020)

03.08.2020: Schule nach den Ferien im Normalbetrieb: Vier-Stufen-Plan für Sachsen

Piwarz: "Kita- und Schulschließungen dürfen nur die Ultima Ratio sein."

Schulen in Sachsen starten am 31. August 2020 in den Normalbetrieb unter Pandemiebedingungen. Damit werden 485.000 Schüler zu Beginn des neuen Schuljahres an fünf Tagen in der Woche in ihren Klassen und Kursen nach den geltenden Stundentafeln und Lehrplänen unterrichtet. Für alle Schüler gilt die uneingeschränkte Schulbesuchspflicht. Die Kitas befinden sich bereits seit dem 29. Juni 2020 im Normalbetrieb unter Pandemiebedingungen.

»Kinder haben ein Recht auf Bildung und Teilhabe. Schulen und Kitas können nicht für längere Zeit geschlossen bleiben. Die Folgen sind für die Kinder und Familien nicht tragbar. Durch die Schließung verstärken sich Bildungsdefizite, soziale Ungleichheiten und leider auch unentdeckte Kindeswohlgefährdungen. Es wird aber immer eine Abwägung zwischen Infektionsschutz und Kinderrechten bleiben«, erklärte Kultusminister Christian Piwarz und ergänzte: »Auch in Zukunft kann es zu Corona-Infektionen an Schulen und in Kitas kommen. So ehrlich und realistisch müssen wir sein. Aber Schulen und Kitas stellen kein größeres Risiko als andere Bereiche des öffentlichen Lebens dar.« Es sei daher wichtig, die Hygieneregeln einzuhalten und bei einer Corona-Infektion an Schule oder Kita schnell zu reagieren. Der Minister betonte zudem: »Jeder Einzelne von uns trägt eine Verantwortung, um die schnelle Ausbreitung von Corona zu verhindern und damit den Regelbetrieb an Schulen und Kitas zu sichern.«

Um auf das Pandemiegeschehen reagieren zu können und eine Ausbreitung zu verhindern, hat das Kultusministerium gemeinsam mit dem Sozialministerium und in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden einen Vier-Stufen-Plan vorbereitet, der bei lokalen Ausbrüchen ein schnelles und sicheres Handeln der Schulen und Kitas ermöglicht. »Wir haben Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um Corona-Infektionsketten schnell zu unterbrechen und Schließungen zu vermeiden oder sie so kurz und begrenzt wie möglich zu halten«, so Piwarz zum Ziel des Stufenplanes.

Sollten Infektionszahlen steigen und eine Kita oder Schule betroffen sein, sieht der Plan vor, dass zunächst gestaffelt vorgegangen wird. Die Kontakte werden ermittelt, es wird untersucht und einzelne Kinder oder Gruppen in Quarantäne geschickt. Auch lokale Schulschließungen können nicht ausgeschlossen werden. »Schulschließungen wird es auch im neuen Schuljahr geben, aber sie dürfen nur die Ultima Ratio sein und nur punktuell oder regional und zeitlich begrenzt erfolgen. Die transparenten Entscheidungsstufen sollen dazu beitragen.« Der Minister machte auch deutlich, dass allein die Gesundheitsämter entscheiden, welche Sicherheitsmaßnahmen an den Schulen und Kitas getroffen werden müssen und ob eine komplette Schließung notwendig ist.

Kommt es zu Quarantänemaßnahmen oder 14-tägigen Schulschließungen erhalten die Schüler Lernaufgaben für zu Hause. Wechselmodelle zwischen Lernen Zuhause und Präsenzteilen in der Schule sind aufgrund der Kürze der Maßnahmen nicht sinnvoll.

Die Schulen müssen auf die vorübergehende Lernzeit zuhause vorbereitet sein. Sie bekommen dazu Handlungsempfehlungen und eine lehrplangerechte Materialsammlung, die über eine digitale Bildungsplattform zur Verfügung steht.

Der Stufenplan:

Der Stufenplan basiert auf folgenden Szenarien und Handlungsoptionen bezogen auf 100.000 Einwohner des Landkreises bzw. der Kreisfreien Stadt und einem Zeitraum von 7 Tagen.

1. Bis 20 Neuinfektionen

Bei Fallzahlen von bis zu 20 Neuinfektionen ist grundsätzlich von einer Normallage auszugehen. In diesem Fall werden allgemeine Maßnahmen wie beispielsweise Kontaktnachverfolgung vom Gesundheitsamt ergriffen, um einen weiteren Anstieg des Infektionsgeschehens zu verhindern.

Wenn Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung vom Infektionsgeschehen betroffen sind: In der Regel bleiben Kindertageseinrichtungen/Kindertagespflegestellen und Schulen geöffnet. Es kann aber zur Anordnung von Quarantänemaßnahmen bezüglich einzelner Schüler bzw. Beschäftigter der Einrichtungen sowie von Gruppen und Klassen kommen. Arbeitet eine Kindertageseinrichtung nach offenem/teiloffenem Konzept, so kann die gesamte Einrichtung geschlossen werden.

Ausnahme ist auch hier eine Fall-Konstellation, dass sich ein Infektionsgeschehen auf eine Schule bzw. Einrichtung der Kindertagesbetreuung sowie ggf. benachbarte Einrichtungen konzentriert (lokaler Hotspot). Hier wird das Gesundheitsamt fallabhängig auch bei insgesamt niedrigen Fallzahlen über eine vorrübergehende Schließung der Schulen bzw. Kita/Kindertagespflegestelle entscheiden. Eine Schließung erfolgt in der Regel über 14 Tage.

2. Von 21 bis zu 35 Neuinfektionen

Es werden in der Regel die gleichen Maßnahmen ergriffen wie in der 1. Phase. Allerdings erfolgt eine Intensivierung der Maßnahmen.

Bei diffusem Infektionsgeschehen im Landkreis bzw. der Kreisfreien Stadt mit Infektionsfällen bei Schülern, Lehrern bzw. anderen Beschäftigten in mehreren Schulen und Kitas/Kindertagespflegestellen erfolgt in der Regel keine vollständige Schließung aller Einrichtungen. Ausnahme sind auch hier Fälle, in denen sich gerade die Neuinfektionen an der jeweiligen Schule bzw. Kita/Kindertagespflegestelle konzentrieren. Hier entscheidet das Gesundheitsamt im Einzelfall.

Sollte sich das Infektionsgeschehen auf eine Region innerhalb eines Landkreises bzw. bestimmte Stadtteile einer Kreisfreien Stadt konzentrieren, wird das Gesundheitsamt im Falle der Notwendigkeit Einrichtungen nur in diesem Bereich vorrübergehend schließen und ansonsten Schulen und Kitas/Kindertagespflegestellen geöffnet halten.

3. Von 36 bis zu 50 Neuinfektionen

Bei einem Neuinfektionsgeschehen und Betroffenheit von einzelnen Schulen und Kindertageseinrichtungen / Kindertagespflegestellen wird auch eine vorübergehende Schließung von Einrichtungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens notwendig werden. Das kann auch beinhalten, dass einzelne Schulen bzw. Kindertageseinrichtungen/Kindertagespflegestellen geschlossen werden, wenn diese selbst gar nicht bzw. nur geringem Umfang selbst von Neuinfektionen betroffen sind und das Infektionsgeschehen von Betrieben oder anderen Einrichtungen in der Nachbarschaft ausgeht. Schließungen werden zeitlich auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt, in der Regel 14 Tage.

In den Landkreisen bzw. Kreisfreien Städten werden die Entscheidungen in Krisenstäben vorbereitet. Die Schulträger und die jeweiligen Standorte des Landesamtes für Schule und Bildung werden hier ebenso eingebunden, wie auch die kommunalen Verantwortungsträger für die Kindertagesbetreuung (Jugendämter und Gemeinden/Eigenbetrieb Kita).

4. Über 50 Neuinfektionen

Bei einem Neuinfektionsgeschehen im Umfang von über 50 Neuinfektionen wird regelmäßig auch die Schließung von Schulen und Kitas/Kindertagespflegestellen notwendig sein, um das Neuinfektionsgeschehen einzudämmen und wieder zu reduzieren. Dies umfasst auch großräumige Schließungen von Schulen und Kitas/Kindertagespflegestellen und kann auch die Schließung aller Schulen und der Kindertagesbetreuung des Landkreises bzw. der Kreisfreien Stadt umfassen.

Die Entscheidungen werden über den Krisenstab des Landes vorbereitet unter Einbeziehung des Kultusministeriums und der kommunalen Spitzenverbände (SSG und SLKT).

Über die Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen/Kindertagespflegestätten entscheidet in Vollzug des Infektionsschutzgesetzes ausschließlich das örtlich zuständige Gesundheitsamt (Landkreis/ Kreisfreie Stadt).

Das Gesundheitsamt entscheidet des Weiteren in allen Phasen über die Durchführung und Umfang von Tests und Maßnahmen der Nachverfolgung.

Eine Notbetreuung bei Schließung von Kita oder Grundschule erfolgt im Übrigen nur für unmittelbar systemrelevante Berufsgruppen, wenn beide Personensorgeberechtigten in entsprechenden Bereichen tätig sind.

Ausgewählte Hygieneregeln für den Schulbetrieb nach den Sommerferien

Die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern gilt im kommenden Schuljahr für Schulen und schulische Veranstaltungen nicht mehr.

Die an der Schule tätigen Personen müssen täglich dokumentiert werden, um Infektionsketten besser nachvollziehen zu können.

Eine Gesundheitsbestätigung, wie sie bisher im eingeschränkten Regelbetrieb an Grundschulen notwendig war, entfällt für den schulischen Bereich künftig.

Wer die Schule betritt, muss unverzüglich die Hände waschen oder desinfizieren.

Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind oder Symptome zeigen, dürfen nach wie vor die Schulen nicht betreten.

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