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Informationen der Wirtschaftsförderung Plauen

Informationen zur Unterstützung

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von betroffenen Unternehmen in der gegenwärtigen Situation

SAB-Informationen zur Coronakrise

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Informationen zu den Soforthilfe-Programmen

18.02.2021: NEUSTARTHILFE für Soloselbstständig

Die NEUSTARTHILFE kann nun über die Überbrückungshilfe III beantragt werden. Sie richtet sich insbesondere an Soloselbständige, die nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie z.B. die Grundsicherung.

  • Mit der Neustarthilfe erhalten Soloselbständige, die nur geringe Betriebskosten haben, einen einmaligen Zuschuss von maximal 7.500 Euro für den Zeitraum 01.01. bis 30.06.21, wenn ihre wirtschaftliche Tätigkeit in dieser Zeit durch Corona Einbußen erlitten hat.
  • Soloselbständige, die als natürliche Personen selbständig tätig sind, können seit dem 16.02.21 Anträge
  • Antragstellungen für Soloselbständige, die auch Umsätze mit Personen- oder Kapitalgesellschaften erzielen, starten in einem zweiten Antragsschritt (vss. im März). Der zweite Antragschritt ist erforderlich, da es sich bei der Einbeziehung von Umsätzen juristischer Personen um rechtlich komplexere Konstellationen handelt.
  • Die Neustarthilfe beträgt in der Regel 25 % des Jahresumsatzes 2019.
  • Der Zuschuss wird als Vorschuss ausgezahlt, bevor die tatsächlichen Umsätze im Förderzeitraum feststehen. Nach Ablauf des Förderzeitraums, also ab Juli 2021, wird auf Basis des endgültig realisierten Umsatzes der Monate Januar bis Juni 2021 die Höhe des Zuschusses berechnet, auf den die Soloselbständigen Anspruch haben.
  • Soloselbständige dürfen den Zuschuss in voller Höhe behalten, wenn sie Umsatzeinbußen von über 60 % zu verzeichnen haben. Fallen die Umsatzeinbußen geringer aus, ist der Zuschuss (anteilig) zurückzuzahlen.
  • Antragsberechtigt sind auch Beschäftigte in den darstellenden Künsten, die kurz befristete Beschäftigungsverhältnisse von bis zu 14 zusammenhängenden Wochen ausüben, sowie unständig Beschäftigte mit befristeten Beschäftigungsverhältnissen von bis zu sieben aufeinanderfolgenden Kalendertagen.
  • Anträge können auf ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden, mithilfe des von der Steuererklärung bekannten ELSTER-Zertifikats. Die Auszahlung erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung durch die Bundeskasse.
  • Hinsichtlich der Verwendung der Neustarthilfe gibt es keine Vorgaben.

Die Anträge können ab sofort hier gestellt werden:

11.02.2021: Bund startet Antragsverfahren für Überbrückungshilfe III

Unternehmen, die von der Corona-Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können ab sofort die Überbrückungshilfe III beantragen.

Das hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) heute Nachmittag mitgeteilt. Der Förderzeitraum umfasst den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021. Sofern ein Unternehmen in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 zu verzeichnen hat, beispielsweise weil der Betrieb wegen Corona schließen musste oder wegen der Corona-Einschränkungen weniger Kunden kamen, kann es die Überbrückungshilfe III beantragen - und zwar für jeden Monat, in dem ein entsprechender Umsatzeinbruch vorliegt.

»Endlich! Auf dieses Signal aus Berlin haben unsere sächsischen Unternehmen gewartet«, sagt der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig und appelliert an die Bundesregierung: »Nun muss der Bund sein Versprechen einhalten und die Abschläge und vollständigen Summen schnellstmöglich bereitstellen. Jeder Tag zählt! Kein gesundes Unternehmen darf aufgrund der Corona-Krise in die Insolvenz geraten. Gerade in Ostdeutschland haben viele Unternehmen nicht die finanziellen Reserven, noch länger auf die versprochenen Hilfen zu warten!«

Abschlagszahlungen können bis zu 50 Prozent der beantragten Förderhöhe betragen, maximal 100.000 Euro pro Fördermonat. Für den gesamten Förderzeitraum der Überbrückungshilfe III (November 2020 bis Juni 2021) können Unternehmen damit maximal 800.000 Euro Abschlagszahlungen erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen bis zu 400.000 Euro können nach Angaben des Bundes ab dem 15. Februar 2021 fließen. Abschlagszahlungen über 400.000 Euro werden laut Bund ab Ende Februar ausgezahlt. Wie das BMWi mitteilt, startet die reguläre Auszahlung nach Antragsbearbeitung durch die Länder im Monat März 2021.

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform

29.01.2021: Neue Überbrückungshilfe III

Die wichtigsten Punkte der Überbrückungshilfe III

Der Förderzeitraum umfasst November 2020 bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Unternehmen in Deutschland mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro, bislang waren es bis zu 500 Millionen Euro.

Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen, daher sind Unternehmen, die November- bzw. Dezemberhilfe erhalten haben, für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt. Die Antragsstellung soll ab Februar 2021 möglich sein; reguläre Auszahlungen sollen laut Bundeswirtschaftsministerium im März 2021 erfolgen, wie auch schon bei der Überbrückungshilfe II und den außerordentlichen Wirtschaftshilfen über die Länder.

Erhöhung der Abschlagszahlung für alle antragsberechtigten Unternehmen

Bisher waren Abschlagszahlungen nur für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen vorgesehen; dies wird jetzt auf alle antragsberechtigten Unternehmen ausgeweitet. Die bislang vorgesehenen 50.000 Euro Abschlagszahlung für einen Fördermonat wird auf 100.000 Euro erhöht. Erste Abschlagszahlungen sollen im Februar 2021 erfolgen.

Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung

Alle Unternehmen mit mehr als 30 % Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten. Bisherige Differenzierungen nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit entfallen damit. Die Beantragung der Überbrückungshilfe III hat weiterhin über Steuerberater/innen, Wirtschaftsprüfer/innen, Rechtsanwälte/innen und vereidigte Buchprüfer/innen zu erfolgen.

Anhebung der monatlichen Förderhöchstgrenze pro Unternehmen

Die Förderhöhe von bisher 200.000 bzw. 500.000 Euro wird auf eine Förderhöchstgrenze von bis zu 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat und Unternehmen unter Berücksichtigung des europäischen Beihilferechts angehoben.

Gezielte Regelungen für besonders betroffene Branchen 

Für den Einzelhandel wird der Wertverlust für unverkäufliche Ware und Saisonware der Wintersaison 2020/2021 als Kostenposition anerkannt. Ebenso können Investitionen für die bauliche Modernisierung, Umsetzung von Hygienekonzepten und Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung als Kostenposition geltend gemacht werden, wie z. B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops.

Bei der Reisebranche wurden bisher die Kosten und Umsatzausfälle durch Absagen und Stornierung berücksichtigt. Diese Regelung wird nun ergänzt, externe Vorbereitungs- und Ausfallkosten werden um eine 50 prozentige Pauschale für interne Kosten erhöht und bei den Fixkosten anerkannt.

Für Unternehmen aus der Pyrotechnikindustrie gilt eine branchenspezifische Regelung. Sie können eine Förderung für die Monate März bis Dezember 2020 beantragen. Ebenso können Lager- und Transportkosten für den Zeitraum Dezember 2020 bis Juni 2021 zum Ansatz gebracht werden.

Sonderhilfe für Soloselbstständige

Soloselbstständige sollen eine einmalige "Neustarthilfe" als Betriebskostenpauschale in Höhe vom max. 7.500 Euro (bisher 5.000 Euro) unter verbesserten Anspruchsvoraussetzungen erhalten.

Die Antragstellung kann weiterhin über die bundesweit einheitlich digitale Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen.

Quelle "Deutscher Städtetag"

26.01.2021: Coronatestung für Grenzpendler

Der Vogtlandkreis stellt in Kooperation mit dem Rettungszweckverband Südwestsachsen die Möglichkeit der Coronatestung für Grenzpendler und -gänger gemäß angekündigter sächsischer Corona-Quarantäne-Verordnung zur Verfügung.

Folgende Testzentren sind ab Montag, den 11.01.2021 für die vogtländischen Arbeitgeber eingerichtet:

Testzentrum Markneukirchen: An der Musikhalle 16, 08258 Markneukirchen

E-Mail: ctz-mkn@rettzv-sws.de, Tel. 0151 8021734
Mo - Fr von 13:00 - 17:00 Uhr

Testzentrum Auerbach: Friedrich-Ebert-Straße 21a, 08209 Auerbach

E-Mail: ctz-ae@rettzv-sws.de, Tel. 03741 457 288
Mo - Fr von 09:00 - 12:00 Uhr

Testzentrum Klingenthal: Grenzübergang "Graslitzer Straße"

E-Mail: ctz-kl@rettzv-sws.de, Tel. 0 3741 457 285
Mo von 05:00 - 16:00 Uhr
Di - Fr von 06:00 - 16:00 Uhr

Bei Bedarf können individuelle Öffnungszeiten vereinbart werden. Bitte wenden Sie sich hierfür an das jeweilige Testzentrum.

Die Kostenübernahmeerklärung inkl. Schweigepflichtsentbindung steht den Arbeitgebern unter folgenden zur Verfügung.

Aufruf an alle Gewerbetreibenden aus Gastronomie und Handel

Bedingt durch die gegenwärtige Situation wird der Wunsch der Bevölkerung, Waren bequem und kontaktarm, per Mail oder online zu bestellen und diese an der Haustür in Empfang zu nehmen, immer größer.

Zusätzlich ist derzeit in der Gastronomie die Möglichkeit der Abholung gestattet, um mitnahmefähige Speisen und Getränke zum Verzehr in der eigenen Häuslichkeit anzubieten.

Wir möchten Sie, als Unternehmerin oder Unternehmer der Stadt Plauen, in dieser Situation unterstützen und Ihr Angebot zum Lieferdienst, das entsprechende Sortiment oder den Hinweis, welche Speisen Sie auf diese Art anbieten, zentral aufzeigen.
Somit erhalten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger einen Überblick über die vielseitigen und interessanten Möglichkeiten zum Lieferservice und können darauf zurückgreifen. Ähnlich könnte sich auch Ihr Auftritt darstellen: 

Sind Sie interessiert?
Dann senden Sie uns bitte die beigefügte Datenschutzerklärung mit Angabe Ihrer Kontaktdaten und der Daten, die für diese Übersicht benötigt werden,

Bitte geben Sie als Betreff "Lieferdienst" an.
Wenn Sie uns auf diesem Weg ein Foto Ihres Unternehmens (Außenansicht oder Sortiment) zur Verfügung stellen, wird Ihr Eintrag zum Lieferdienst mit Foto eingefügt. Dieser Service ist für Sie kostenfrei.

Plauen baut auch in Krisenzeiten weiter – Unterstützung fürs Baugewerbe

Die von der Gebäude- und Anlagenverwaltung (GAV) betreuten städtischen Baustellen werden trotz der Einschränkungen des öffentlichen Lebens planmäßig weitergeführt

und durch die aktuellen Corona bedingten Einschränkungen nicht bzw. nur unwesentlich beeinträchtigt.
Personal- oder Lieferengpässe stellten bisher nur sehr vereinzelt Firmen fest.
Die Baufirmen wurden auf die besonderen Hygieneregeln zum Schutz der Bauarbeiter wie z. B. Einhaltung des Abstandsgebotes, Arbeit in kleineren Gruppen, gründliches Händewaschen bzw. Handdesinfektion hingewiesen, so dass die Ansteckungsgefahr minimiert ist.
Die entsprechenden Handwaschgelegenheiten sind bei den städtischen Baumaßnahmen vorhanden. Auch die bei größeren Bauvorhaben eingesetzten Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren wirken bei der Umsetzung der Hygieneregeln mit.
Axel Markert von der GAV: "Da die Bauvorhaben nahezu uneingeschränkt weiter realisiert werden können, sehen wir uns, wie der Freistaat Sachsen, als zuverlässiger Partner der Bauwirtschaft."

Im Tiefbau geht es in aller Regel auch voran. Die Einhaltung der Hygienevorschriften auf den Baustellen ist zwar in erster Linie Aufgabe des Arbeitgebers, aber die Einhaltung von Mindestabständen stellt auf den Tiefbaubaustellen kein Problem dar.
Steffen Ullmann, Fachgebietsleiter Tiefbau: "Problematisch ist, dass für den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) in Sachsen ein Pandemieplan in Kraft getreten ist. Infolgedessen sind derzeit keine erdeingreifenden Arbeiten möglich, wenn ein Verdacht auf Kampfmittel besteht." Das bedeutet, wenn bei Sondierungen ein Fremdkörper festgestellt wird, der nicht eindeutig identifiziert werden kann, kommen die Arbeiten an dieser Stelle zum Erliegen. "Wir haben derzeit zwei solcher Flächen. Zum einen am Schlosshang, zum anderen an der Bleichstraße. Die Fortführung der Arbeiten erfolgt nunmehr unter Ausschluss dieser Flächen", so Steffen Ullmann.
Sobald der KMBD seine Arbeit wieder uneingeschränkt aufnimmt, können die Verdachtsflächen untersucht werden. "Derzeit hoffen wir auf eine Fortsetzung ab nächster Woche."

Beantragung von Azubi-Coronahilfe ab sofort möglich

Dulig: Der Fachkräftenachwuchs ist unsere wirtschaftliche Zukunft

Ab heute können von der Corona-Krise betroffene Ausbildungsbetriebe in Sachsen einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung beantragen.

Die entsprechenden Unterlagen stehen auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen (LDS) zur Verfügung. Die Betriebe erhalten einen einmaligen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe des individuellen Ausbildungsentgeltes für 6 Wochen (1,5 Monate). Eine entsprechende Förderrichtlinie des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat das sächsische Kabinett am 21. April 2020 verabschiedet. Es werden Ausbildungsbetriebe unterstützt, die von Kurzarbeit während der Corona-Krise betroffen sind und nicht mehr als 250 Mitarbeiter haben.

Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig: »Der Fachkräftenachwuchs ist unsere wirtschaftliche Zukunft, wir brauchen gut ausgebildete Menschen. Der Zuschuss wird vielen Unternehmen helfen, die Ausbildungsplätze in der aktuellen Krise zu sichern und Ausbildungsabbrüche zu verhindern. Unsere Botschaft ist klar: Ihr seid uns wichtig! Schließlich sind die Firmen weiterhin auf den Fachkräftenachwuchs angewiesen - vor allem dann, wenn die Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt.«

Zusätzlich zum ausgefüllten Antragsformular hat die für die Ausbildung zuständige Stelle wie beispielsweise Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Ärztekammer oder Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie) das jeweilige Ausbildungsverhältnis, für das die Förderung beantragt wird, zu bestätigen.

Fragen zum Programm können an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LDS unter dem Postfach ausbildungszuschuss@lds.sachsen.de gestellt werden.

Allen für die Berufsausbildung zuständigen Stellen (z.B. Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer) wird das Formular ebenfalls zur Verfügung gestellt, so dass es für alle Antragsteller leicht zugänglich ist.

Branchenportal bringt Unternehmer und Verbraucher in Corona-Zeiten zueinander

Aufgrund der aktuellen Situation stehen die Plauener Händler und Gastronomen sowie viele Gewerbetreibende vor großen Herausforderungen.

Gerade jetzt ist es entscheidend, eine Verbindung zu den Kunden zu halten, Bürgern zu helfen sowie dazu beizutragen, positive Momente zu schaffen. In Kooperation mit der Stadt Plauen und dem Dachverband Stadtmarketing Plauen e.V. entwickelt das Unternehmen pupit GmbH mit "in-plauen.de" ein digitales, kartenbasiertes Branchenportal für Unternehmen und Verbraucher. Welche Geschäfte sind jetzt noch geöffnet? Wie sind die Öffnungszeiten? Wie die weiteren Besonderheiten? Gibt es eine Warenübersicht? Gemeinsames Ziel ist es, alle Beteiligten - Unternehmen und Kunden - an einem "Ort" zusammenzubringen und so einen umfassenden Überblick darüber zu schaffen, was die Plauener Wirtschaft auch in diesen schwierigen Zeiten zu bieten hat. Eckhard Sorger: "Wir hoffen, mit diesem Portal die Bindung zwischen den Kunden und den einheimischen Händlern zu festigen. Es ist wichtig, gerade jetzt zusammen zu stehen. Liebe Plauener und Vogtländer, nutzen Sie bitte das Angebot der regionalen Wirtschaft!"

Eine Verlinkung auf www.in-plauen.de ist erlaubt und gewünscht.

Unterstützung für Unternehmen unter plauen.de/corona

Gerade in der aktuellen Corona-Krise brauchen die Unternehmen in der Region ganz konkrete Informationen zu möglichen Hilfsangeboten.

Die Nachrichtenflut in dem Bereich ist aktuell sehr groß. Auf der Website der Stadt stehen neben den allgemeinen Neuigkeiten immer auch die Allgemeinverfügungen und ein Link zu einer Übersicht des Vogtlandkreises, wo alle Infos übersichtlich zusammen gefasst sind. Zu finden ist dies auf plauen.de/corona ganz rechts "Informationen für Unternehmen". Ansprechpartner bei der Stadt Plauen ist das Team Wirtschaftsförderung, das die unterschiedlichen Informationsquellen permanent nutzt. Wirtschaftsförderer Eckhard Sorger: "Wichtig ist, dass nach der Verabschiedung der Soforthilfen im Bundesrat binnen Tagen Klarheit über die Zuständigkeiten und die einzureichenden Unterlagen herrscht. Die Gelder müssen sehr kurzfristig fließen."

Kontakt Team Wirtschaftsförderung
Tel.: 0 37 41 / 2 91 - 18 00
oder per E-Mail an:

Infos aus dem SMWA zum Sofortprogramm »Sachsen hilft sofort« gestartet - Staatsregierung hilft kleineren Unternehmen und Selbstständigen

Heute startete das Soforthilfe-Programm »Sachsen hilft sofort« des sächsischen Wirtschaftsministeriums zur Unterstützung von Unternehmern, landwirtschaftlichen Unternehmen in der Verarbeitung, Solo-Selbstständigen und Freiberuflern in ganz Sachsen, die aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus mit unverschuldeten Umsatzrückgängen konfrontiert sind.

Die Antragstellung und Beratung erfolgt ab sofort bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB), die Formulare sind auf der Website zu finden (www.sab.sachsen.de). Antragsberechtigt sind Selbstständige und Unternehmen im Freistaat Sachsen, deren Jahresumsatz 1 Million Euro nicht übersteigt.

Mit dem Sofortprogramm »Sachsen hilft sofort« stellt der Freistaat innerhalb von 48 Stunden eine finanzielle Soforthilfe von bis zu 50.000 Euro, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Sie wird zinslos und auf drei Jahre tilgungsfrei gewährt. Bei Unternehmen und Selbstständigen, welche die jetzt entgangenen Gewinne nicht nachholen können, wird nach frühestens 36 Monaten geprüft, ob eine Stundung möglich ist oder die Voraussetzungen vorliegen, auf eine Rückzahlung zu verzichten. Vorteil der Soforthilfe ist es, dass die Bewilligung ohne Hausbank funktioniert und das Geld schnell und flexibel ausgereicht werden kann.

Wirtschaftsminister Martin Dulig: »Wir haben Wort gehalten und reagieren schnell: Innerhalb einer Woche wurde unser Sofortprogramm realisiert! Unternehmer, Solo-Selbstständige und Freiberufler, egal ob aus dem Kreativwirtschafts- oder Dienstleistungsbereich, die bisher durchs Raster der Unterstützungsangebote gefallen sind, bekommen schnelle Hilfen. Mit dem Geld können sie Verdienst- und Umsatzausfälle der kommenden Wochen abfangen. Wenn das angekündigte Zuschuss-Programm des Bundes im April startet, entsteht Antragstellern des ,Sachsen hilft sofort'-Programmes kein Nachteil!«

Im Gegensatz zum geplanten Programm des Bundes - welches noch diese Woche im Bundeskabinett, Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden soll - sieht das sächsische Sofortprogramm »Sachsen hilft sofort« keine Maximalzahl an Arbeitnehmern vor - sondern einen bilanzierten Maximalumsatz von 1 Million Euro im Jahr.

Ministerpräsident Michael Kretschmer: »Die vielen kleinen Unternehmen und Selbstständigen in Sachsen sind eine tragende Säule der sächsischen Wirtschaft. Sie sind von den Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen besonders betroffen und brauchen jetzt unsere Unterstützung. Ich bin froh, dass die Staatsregierung mit dem Sofortprogramm schnell und flexibel Hilfe leisten kann. Sachsen wird sich beim Bund für weitere Programme und Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft einsetzen.«

Umweltminister Wolfram Günther: »Sachsen hat in den letzten Jahren mit innovativen Gründungen im Energie- und Bioökonomie-Bereich stark aufgeholt. Diesen Betrieben, aber auch den Lebensmittelverarbeitern und Regionalvermarktern und der Wirtschaft insgesamt geben wir mit dem Sofortprogramm eine Perspektive und im besten Fall Hoffnung für die vor uns liegenden Monate. Unser Ziel ist es, dieses Programm im Weiteren als bedingt rückzahlbaren Zuschuss auszugestalten.«

Hintergrund:

*Wer ist antragsberechtigt?
Zuwendungsempfänger sind Solo-Selbstständige sowie Unternehmen mit Betriebsstätte im Freistaat Sachsen, deren Jahresumsatz eine Million Euro nicht übersteigt. Dazu zählen insbesondere das Handwerk, der Handel, die Dienstleister, die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie wirtschaftlich tätige Angehörige der Freien Berufe. Nicht gefördert werden Unternehmen, die in der Fischerei oder der Aquakultur tätig sind und Unternehmen, die in der Primärerzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sind.
*Unter welchen Voraussetzungen kann die Zuwendung gewährt werden?

Die Zuwendung kann erfolgen, wenn der Antragsteller zum 31. Dezember 2019 wirtschaftlich gesund war und für das laufende Geschäftsjahr aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise einen Umsatzrückgang von mindestens 20 Prozent prognostiziert. Die Rückzahlung des Darlehens muss bei normalem wirtschaftlichen Ablauf innerhalb der Laufzeit des Darlehens zu erwarten sein. Darüber hinaus darf das Darlehen nicht zur Umschuldung bestehender Betriebsmittelfinanzierungen gewährt werden.

*In welcher Höhe kann ich das Darlehen erhalten?

Die Zuwendung wird als Projektförderung durch ein zinsloses, am Liquiditätsbedarf (weiterlaufende Betriebsausgaben) für zunächst vier Monate orientiertes Nachrang-Darlehen von mindestens 5.000 Euro und höchstens 50.000 Euro gewährt.

In begründeten Ausnahmefällen kann das Darlehen auf bis zu 100.000 Euro aufgestockt werden. Das kann der Fall sein, wenn nach einem Zeitraum von vier Monaten ein höherer Liquiditätsbedarf besteht.

Das Darlehen wird als öffentliches Darlehen aus Mitteln des Freistaates Sachsen direkt von der SAB in privatrechtlicher Form bewilligt und in einer Tranche ausgezahlt.

*Wann und wie hat die Rückzahlung zu erfolgen?

Das Darlehen hat eine Laufzeit von insgesamt 10 Jahren. Es ist zinslos und ist 36 Monate tilgungsfrei. Auf Antrag des Unternehmens kann nach Ablauf der tilgungsfreien Zeit mit der SAB eine individuelle Tilgungsvereinbarung getroffen werden. Sondertilgungen sind jederzeit möglich. Wichtig ist, dass das Darlehen nachrangig ausgestaltet ist, also nicht zur Überschuldung führen oder beitragen kann.

*Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es für Stundung und Erlass des Darlehens bei Zahlungsproblemen nach Ablauf der tilgungsfreien Zeit?

Stundungen sind möglich, wenn sich das Unternehmen vorübergehend in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befindet oder ohne Stundung in diese geraten würde.

Die Forderung kann auch ganz oder zum Teil erlassen werden, wenn sich der Schuldner in einer unverschuldeten wirtschaftlichen Notlage befindet und zu befürchten ist, dass die Weiterverfolgung des Anspruchs zu einer Existenzgefährdung, also zur Insolvenz, führen würde.

*Ich nehme bereits andere Entschädigungsleistungen in Anspruch, habe ich dennoch einen Anspruch auf das Soforthilfe-Darlehen?

Ansprüche auf Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz sowie Versicherungsleistungen für Betriebsunterbrechungen / Betriebsausfall sind vorrangig in Anspruch zu nehmen.

Der Bund plant derzeit ein eigenes Zuschussprogramm, welches in Sachsen über die SAB ausgereicht werden soll. Mit dem Geld des Bundes kann die Soforthilfe Sachsens rückgezahlt werden.

Sollte während der Laufzeit dieses Programms ein Förderprogramm des Bundes oder der Europäischen Union mit ähnlicher Zielrichtung für die Zuwendungsempfänger in Kraft treten, so ist dieses vorrangig in Anspruch zu nehmen.

*Wo finde ich die Antragsformulare und bei wem kann ich den Antrag auf das Sachsen-Darlehen stellen?

Die Beantragung und Ausreichung erfolgt über die Sächsische Aufbaubank - Förderbank (SAB).

Die Anträge auf Förderung sind bei der Sächsischen Aufbaubank Förderbank -, Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden als der zuständigen Bewilligungsstelle einzureichen. Der Antragsteller hat die erforderlichen Eigenerklärungen abzugeben. Die SAB stellt die erforderlichen Formulare ab 23.03.2020 elektronisch bereit.

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