Inhalt

Baum des Jahres

Die Stadt Plauen nimmt den "Tag des Baumes" zum Anlass, um seit 1998 an unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet den "Baum des Jahres" zu pflanzen. Ein gemeinsamer Standort befindet sich am Elsteruferweg zwischen Lochbauer und Teufelskanzel als sogenannter "Pfad- Bäume des Jahres". Im Jahr 2003 wurden an diesem Standort die ersten 15 Bäume des Jahres 1989 - 2003 gepflanzt. Zwischenzeitlich hat sich die Anzahl der Jahresbäume auf 34 erhöht. Seit 2013 wird der Weg bis ins Pfaffengut weitergeführt.

Maßgeblichen Anteil daran haben die Sternquell Brauerei GmbH, die seit 1995 jedes Jahr den Baum spendet, die Schüler der Montessori Grundschule, die gemeinsam mit der ISP die Bäume pflanzen, das Umweltzentrum Pfaffengut und die Stadt Plauen.

Baum des Jahres

Seit 1989 wird vom Umweltschutzverein Wahlstedt (heute Baum des Jahres e.V./Stiftung Baum des Jahres) jedes Jahr der "Baum des Jahres" ausgerufen. Grundsätzlich kann jede heimische Baumart "Baum des Jahres" werden. Die Gründe für die Wahl eines Baumes sind unterschiedlich: So soll auf die Seltenheit einer Baumart, die Gefährdung durch neuartige Waldschäden oder Baumkrankheiten, auf die Bedeutung eines Baumes für den Menschen, auf die Relevanz der Bäume für das Ökosystem oder auf den Lebensraum des Baumes selbst hingewiesen werden. Das "Kuratorium Baum des Jahres" will Menschen am Beispiel des jeweiligen Jahresbaumes an Bäume heranführen- sie für das Lebewesen BAUM sensibilisieren.

Tag des Baumes

Die Idee eines "Arbor Day", eines Tages des Baumes, kommt aus dem nordamerikanischen Bundesstatt Nebraska. Am 10. April 1872, dem ersten "Arbor Day", wurden dort mehr als 1 Mio. Bäume gepflanzt.

Am 27. November 1951 wurde von den Vereinten Nationen ein internationaler "Tag des Baumes" beschlossen. Der deutsche Tag des Baumes wurde erstmals am 25. April 1952 gefeiert. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.