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Entwicklungsplanwerk für den Stadtpark

Auszug aus der Historie des Stadtparks

Der Stadtpark ist ein historisch bedeutsamer und wertvoller Park der Stadt Plauen. Der Park wurde durch die Stadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts beauftragt, in einer Zeit in der die Bevölkerung von Plauen stark gewachsen ist und sich die Stadt in einer wirtschaftlichen Blütezeit befand.

Damals besiedelte die Industrie mit Fabriken die Elsterauen und die Schornsteine rauchten im Tal. Saubere Luft, Ruhe, und erbauliche Begrünung waren in der Kernstadt von Plauen kaum vorzufinden. Die Parkanlage sollte das Allgemeinwohl und die Gesundheit der Bevölkerung fördern.

Luftbild von 1929 – Richtung Südwesten gesehen – Stadtarchiv Plauen

Luftbild von 1929 – Richtung Südwesten gesehen – Stadtarchiv Plauen

Man entschied sich für den geographisch günstigen höhergelegenen Talkessel des damaligen Tennera Vorwerks. Das Anlegen eines Parks wurde bereits einige Jahre im Voraus vorbereitet und beauftragt. Von langer Hand wurden Grundstücke angekauft und Bäume für die Parkanlage vom Forstamt angezogen. 1901 wurde schon die Drachengrotte eingeweiht, welche auf Bürgerspenden zurückgeht.

Ein Wettbewerb mit genauen Vorgaben wurde von der Stadt ausgelobt, aus welchem im Jahre 1906 der Entwurf von Gartenarchitekt Reinhold Hoemann aus Düsseldorf als Sieger hervorging. Hoemann nutzte die geographische Lage und den geschützten Talkessel für seine landschaftliche Planung des Parks. Die Höhenlage wurde für attraktive Aussichtpunkte und Blickrichtungen genutzt. Weiterhin begünstigten zwei Quellflüsse im Gelände die Ausbildung des Parkteiches.

Plan des Stadtparkes des Stadtgarten-Direktors Bertram ca. aus dem Jahr 1929

Plan des Stadtparkes des Stadtgarten-Direktors Bertram ca. aus dem Jahr 1929

Schon bald erfreute sich der Stadtpark großer Beliebtheit in der Bevölkerung. Der Stadtpark wurde nach und nach durch Baulichkeiten wie Konzerthalle und Milchhäuschen ergänzt. In der Zeit war Herr Richard Bertram Stadtgartendirektor in Plauen.

Der zweite Weltkrieg hinterließ schwere Schäden durch Bombentrichter. In der Nachkriegszeit brachte Herr Prof. Werner Bauch von der TU Dresden durch die Planung der Wiederherstellung den neuen Zeitgeist in die Parkanlage ein. In den 1960er Jahren erfuhr der Park eine bedeutende Umgestaltung mit dem Neubau des Parktheaters. Er bildete bis in die 90er Jahre den Veranstaltungsort für das jährlich stattfindende Spitzenfest. Das Parktheater wird für zahlreiche Open Air Veranstaltungen genutzt. Im Jahre 1996 wurde der Stadtpark unter Denkmalschutz gestellt.

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