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Plauener Stadtnachrichten

06.09.2016

Plauen, Vater und Sohn, die Bahnhofstraße
und "Ab in die Mitte"

Eine schräge Idee, mit der Plauen auch beim Projekt "Ab in die Mitte" eine Punktlandung hinlegen will: Die Fußgängerzone Bahnhofstraße wird jetzt spitze. Mit diesem Leitgedanken hat sich die Stadt Ende August beim 13. Wettbewerb "Ab in die Mitte" beworben. Die City-Offensive steht dieses Jahr unter dem Motto "Die Stadt sind wir - Gemeinsam aktiv". Plauen hat schon zweimal Preise abgeräumt, 2005 für "Plauen erleben unter und über Tage" und 2011 für die Schlossterrassen.

Projektskizze zum ''Ab in die Mitte'' Projekt 2016

Projektskizze zum "Ab in die Mitte"-Projekt 2016

Diesmal also steht die Bahnhofstraße im Mittelpunkt der Bewerbung.
Als Einkaufsstraße mit starkem Gefälle stellt sie für Händler und Kunden eine Herausforderung dar. Ansässige Einzelhändler, Hotels, Kino, Kreative, Straßenbahn, Vereine, Firmen und die Stadt haben sich zusammengetan und Ideen für eine Aufwertung gesucht. Wer sucht, der findet, so war es auch hier. Die Einteilung der über 500 Meter langen, schrägen Fußgängerzone in drei Etappen soll für Kurzweile und damit Attraktivität sorgen. Motto der Etappen ist "Aktiv wohnen", "Aktiv gestalten" und "Aktiv einkaufen". Festes Gestaltungselement sind die Figuren Vater und Sohn von e.o.plauen, Plauens Alleinstellungsmerkmale. Sie sollen nun auch im gesamten Stadtbild ihren Platz finden. Die Figuren werden von Postplatz bis Albertplatz vielfältig zum Leben erweckt. "Vater und Sohn sind damit erstmalig im Stadtzentrum erlebbar - und das beginnend in der Bahnhofstraße", freut sich Wirtschaftsförderer Eckhard Sorger, in dessen Bereich die Vorbereitungen und Planungen für die Ab-in-die-Mitte-Beiträge laufen.

Ergebnisse des Wettbewerbs werden für November 2016 erwartet.
Die Umgestaltung der Bahnhofstraße wird, unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbes, auf jedem Fall umgesetzt. Mit einem möglichen Gewinn ginge es etwas zügiger und die städtische Kasse würde entlastet.

Im Einzelnen sieht der Plan so aus:

  • Etappe "aktiv einkaufen" zwischen Postplatz und Stresemannstraße: Mit Spielangeboten für kleine und große Kinder lässt sich die "Schräge" für die Familien leicht überwinden. Viele attraktive Sitzmöglichkeiten laden dabei dazu ein, zu verweilen und das Leben in der Straße und die Architektur auf sich wirken zu lassen.
  • Etappe "aktiv gestalten" zwischen Stresemannstraße und Jößnitzer Straße: Eine große, aufwändig gestaltete Verweilzone am Abzweig der Stresemannstraße bildet den Auftakt für diesen Straßenabschnitt, den kreative Künstler, Vereine und Unternehmer auf vielfältige Art und Weise (Grün, Kino-Fenster, Bauzaun, Spielgerät) gestalten.
  • Etappe "aktiv wohnen" zwischen Jößnitzer Straße und Albertplatz: Eine Spielfläche für die Kleinen und Kommunikationsmöglichkeiten für Jung und Alt lassen hier die Anwohner und die Kunden aus der unmittelbaren Umgebung aktiv werden.

Und als zusätzliches Angebot sollen kostenloses WLAN, Hotspots und Handy-Ladestationen zum Verweilen in der Fußgängerzone einladen.

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