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Plauener Stadtnachrichten

11.08.2017

Herausforderung angenommen -
der Bau des Alten Rathauses

  • Echter Hausschwamm entdeckt
  • Dachschalung undicht
  • Kunstuhr-Technik ausgebaut
  • Maßnahme insgesamt teurer

Eine unschöne Überraschung zeigte sich während der Sanierung des 1. Obergeschosses im Alten Rathaus, die Anfang 2016 begonnen hatte: beim Rückbau der Beläge an Decken und Böden entdeckten die Bauleute, dass der Echte Hausschwamm zugeschlagen hatte. "Es wurde im 1.OG im Fußbodenaufbau und an den Fußpunkten der Dachgebinde vorgefunden", so Jana Sachse, verantwortliche Projektleiterin von der Gebäude- und Anlagenverwaltung. Da Teile des Dachstuhles noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, wurde vor weiteren Eingriffen in die Konstruktion der Denkmalschutz hinzugezogen. Der Austausch der befallenen Hölzer erfolgte nach Bewertung durch Holzschutzgutachter und Statiker.

Die vom Hausschwamm betroffenen Teile des Dachstuhls wurden ersetzt.

Die vom Hausschwamm betroffenen Teile des Dachstuhls wurden ersetzt.

Eine weitere Herausforderung ergab sich, als offensichtlich wurde, dass der Befall im Dachboden über dem 1. OG größer war als angenommen. Großflächig befallenen Teile wie Dachschalung und Dielung wurden komplett erneuert.

Selbst der kleine Uhrenraum, in dem die Technik für die Kunstuhr des Rathausgiebels untergebracht ist, war auch vom Hausschwamm befallen. "Die Technik musste komplett raus, die alte Uhrenmechanik dafür fachmännisch auseinandergenommen werden. Dies erledigte Uhrmachermeister Uhren-Walther aus Zwickau."

Diana Lorenz und Rene Kleinhempel von der Gebäude- und Anlagenverwaltung der Stadt Plauen zeigen die zerlegte Technik der Kunstuhr.

Diana Lorenz und Rene Kleinhempel von der Gebäude- und Anlagenverwaltung der Stadt Plauen zeigen die zerlegte Technik der Kunstuhr.

Alles in allem erhöhten sich die Kosten für die Gesamtmaßnahme um 600.000 Euro auf 860.000 Euro, von denen ca. 560.000,00 € Euro als Fördermittel aus dem Fonds "Städtebaulicher Denkmalschutz" stammen.

"Bis Dezember sind wir mit der Dacheindeckung fertig, dann erfolgt der Innenausbau. Im Frühjahr 2018 soll die Maßnahme komplett beendet sein", so Jana Sachse. Die Büroräume, die dort wieder untergebracht werden sollen, müssen fertig werden. Vor der großen Sanierung der Nord/West-Fassade wird jeder Büroraum gebraucht. Damit der Hausschwamm nicht wiederkommt, wurden und werden auch die Betondecken und das Mauerwerk mit einem hochwirksamen Schwammsperrmittel imprägniert.

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