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Kindergarten in der Hempelschen Fabrik

Ein Mehr an Kita-Plätzen verspricht der Um- und Ausbau der ehemaligen Hempelschen Fabrik in der Elsteraue. Das "Go" für die weitere Planung ist mit dem Stadtratsbeschluss im Januar 2018 gefallen. Dabei sollen die erhaltenswerten Teile der bestehenden historischen mit moderner Bausubstanz vereint werden. Es werden bis Ende 2021 insgesamt 130 neue Kita-Plätze entstehen.

Was ist geplant?

Auf Grund des Zustandes der Bausubstanz können nur bestimmte Gebäudebereiche erhalten werden:

West- und Turmgebäude
  • müssen auf Grund der Bausubstanz abgebrochen werden
Nordgebäude
  • Rückbau des 1. und 2. Obergeschosses einschließlich des Dachgeschosses
  • im Anschluss Aufbau eines neuen Ober- sowie Dachgeschosses
  • bestehendes Gewölbe im Erdgeschoss soll erhalten bleiben - bereits eingestürzte Abschnitte werden durch Stahlbetondecken ersetzt
Südgebäude
  • das Gebäude bleibt erhalten und wird saniert
  • im Inneren wird umfangreich entkernt, anschließend wird eine neue Raumaufteilung erfolgen
  • der Kopfbau wird denkmalgerecht wiederhergestellt
  • ein Aufzug sichert die Barrierefreiheit
Neubau
  • ein Neubau wird Nord- und Südgebäude miteinander verbinden
  • dieser enthält die Sanitärbereiche für die Krippenkinder und die Garderobenbereiche für den Kindergartenbereich
  • der Zugang erfolgt über zentralen Treppenaufgang
  • der gesamte Gebäudekomplex erhält bis auf den Kopfbau des Südgebäudes eine Wärmedämmung
Außengelände
  • der direkt angrenzende Außenbereich wird Freispielfläche der Kindertagesstätte
  • entsprechende Spielgeräte, Fahrbahnen und Bepflanzungen sind geplant

1. Bauabschnitt - Abbruch- und Sanierungsmaßnahmen

Mit den Teilabbrucharbeiten und der Sanierung der zukünftigen Freiflächen starteten im November 2018 die Baumaßnahmen zur Nach- bzw. Umnutzung der Industrie- und Gewerbebrache "Hempelsche Fabrik" zu einer Kindertageseinrichtung. Die Zuwendung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - Strukturförderung EFRE 2014-2020 des Programms Inwertsetzung belasteter Flächen (RL IWB/2015), wurde der Stadt mit Schreiben vom 31.August 2018 gewährt.

Die Baukosten i.H.v. 350.000 EUR werden von der EU mit 80% und von der Stadt Plauen mit 20% getragen.

Planungsbüro:

  • G.U.B. Ingenieur AG

    Niederlassung Plauen

    Jößnitzer Straße 71
    DEU-08525 Plauen

2. Bauabschnitt - Um- und Ausbau des Bestandsgebäudes einschließlich Gestaltung der Außenanlagen

Ab Februar 2019 begannen die Aus- und Umbauarbeiten am Bestandsgebäude. Die Baumaßnahme wird über das Programm der Städtebaulichen Erneuerung "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt (SSP)" getragen.

An den Baukosten in Höhe von 7,6 Millionen Euro beteiligen sich die Bundesrepublik Deutschland, der Freistaat Sachsen und die Stadt Plauen.

Architektenbüro:

  • Hoffmann.Seifert.Partner

    Crimmitschauer Straße 47
    DEU-08058 Zwickau