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Sporthallenbau und Freiflächengestaltung am Lessing-Gymnasium

Ziel

Um der oberzentralen Funktion der Stadt Plauen gerecht zu werden, Wettkämpfe auch überregional und vogtlandweit anbieten zu können, soll eine neue Dreifeldsporthalle mit Tribünen und einer Zuschauerkapazität von etwa 2.000 Zuschauer entstehen. Der Standort Lessing-Gymnasium wurde aufgrund der bisher fehlenden Kapazität (z. Z. teilweise dezentraler Sportunterricht) ausgewählt und bildet eine sinnvolle Einordnung ins Handlungsfeld Sport und Bildung. Der räumliche Bezug zum Hauptfördergebiet soll über die mobile Vernetzung durch einen Radweg von der Ostvorstadt bis zum Lessing-Gymnasium hergestellt werden.

Baustein

  • innovativer und nachhaltiger Bau einer multifunktionalen Halle für Schul- und Vereinssport und Freiflächengestaltung

Projektstand

Nach der bereits erfolgten Schaffung des Baurechts über den Bebauungsplan Nr. 041 - "Dreifeldsporthalle am Lessing-Gymnasium" wird derzeit die Genehmigungs- und Ausführungsplanung bearbeitet. Die Fördermittelbescheide von Bund und Land sind Ende des Jahres bei der Stadt Plauen eingegangen. Derzeit wird das Vorhaben baufachlich geprüft. Es kann aber schon begonnen werden, denn der Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn wurde für das Los Geländeregulierung genehmigt.

Der aktuelle Entwurf , welcher im Juli 2021 dem Stadtrat vorgestellt wurde, sieht eine multifunktionale Nutzung der Innen- und Außenflächen vor. Mit dem Ziel, den Klimaschutzanforderungen gerecht zu werden, werden auch die Ziele des Modellvorhabens aufgegriffen.

Beteiligung

Für die Öffentlichkeit wurde im Vorfeld der Bürgerbeteiligungsveranstaltung vom 20.07.2021 eine Umfrage gestartet. Die Auswertung der Umfrage und nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

In Abhängigkeit von der Bearbeitungsdauer des Fördermittelantrages durch den Zuwendungsgeber wird frühestens im Frühjahr 2022 ein Baubeginn möglich sein. Die Bauzeit wird voraussichtlich ca. 2 Jahre betragen, so dass die Baumaßnahme 2024 fertig gestellt werden könnte.

geplante Umsetzung

  • Umsetzung Bau 2022 - 2024

geplante Kosten

ca. 15.800.000 Euro

Kosten und Förderung

Der Deutsche Bundestag hat Plauen für die Teilnahme an einem Programm zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung ausgewählt. Das Modellvorhaben wird deutschlandweit in sieben Kommunen – Hamburg, Saarbrücken, Rostock, Erfurt, Plauen, Coswig und Duisburg – umgesetzt.

Das Projekt „Zukunft Leben im Plauener Süden“ ist ein Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung, gefördert mit Mitteln des Bundes im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik sowie mit Mitteln der Städtebauförderung des Freistaates Sachsen.

Das Modellvorhaben ist mit insgesamt 50 Millionen untersetzt. Der Bund unterstützt die Stadt mit 25 Millionen und das Land Sachsen mit 20 Millionen Euro Fördermittel. Die Stadt Plauen trägt einen Eigenanteil von 5 Millionen Euro.