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Plauener Stadtnachrichten

11.02.2020

Neues Blitzgerät ist versetzbar

Bei der Verkehrsüberwachung mit Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungsanlagen geht es um die Sicherheit von schwächeren Verkehrsteilnehmern: Fußgänger, Radfahrer, Moped- und Motorradfahrer. Die Entrüstung ist immer dann groß, wenn schwächere Verkehrsteilnehmer wegen zu hoher Geschwindigkeit von Autofahrern zu Schaden kommen. Soweit soll es nicht kommen. Die von der Stadt Plauen veranlassten Verkehrsüberwachungsmaßnahmen sind vorrangig darauf ausgerichtet, die Anzahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren und die Unfallfolgen zu mindern. Denn nach wie vor zählt überhöhte Geschwindigkeit zu den Hauptunfallursachen und führt immer wieder zu schweren Personenschäden mit teilweise tödlichem Ausgang.

Die Stadt Plauen betreibt aktuell 7 stationäre und 2 mobile Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen. Neu seit Anfang Februar: eine sogenannte semistationäre Anlage zur Geschwindigkeitsmessung. Diese wird für drei Monate getestet. Dabei handelt es sich um einen PKW-Anhänger, der flexibel im Stadtgebiet positioniert und dort über einen Zeitraum von bis zu zwei Wochen eingesetzt werden kann. Der Anhänger lässt sich auf den Wagenboden absenken, sodass ein unbefugtes Bewegen nicht möglich ist. Zudem verfügt dieser über eine interne Alarmanlage, um Schutz vor Vandalismus zu gewährleisten. Alexandra Wölfel, Fachgebietsleiterin Bußgeldstelle: "Gefahrenstellen und Unfallhäufungspunkte oder zeitlich begrenzte Änderungen in der Verkehrsführung wie zum Beispiel bei Baustellen können so effektiv überwacht werden. Die Anlage kombiniert die Vorteile der mobilen und stationären Überwachung und trägt damit in effizienter Form dazu bei, Gefahren abzuwehren, die vom Verkehr ausgehen."

Die neue semistationäre Anlage zur Geschwindigkeitsmessung ist nun in Plauen im Einsatz.

Die neue semistationäre Anlage zur Geschwindigkeitsmessung ist nun in Plauen im Einsatz.

"Wer sich an die Regeln hält, muss nichts befürchten", bestätigt Alexandra Wölfel, Fachgebietsleiterin der Bußgeldstelle. Sie weiß anhand der Zahlen, dass so manche Fahrer hin und wieder die Vorgaben ignorieren. "Die stationäre und mobile Geschwindigkeitsüberwachung wird vorrangig an Unfallschwerpunkten, vor Kitas, Schulen, in verkehrsberuhigten Bereichen und an besonderen Gefahrenstellen durchgeführt, mitunter wird auch präventiv überwacht. Die Rotlichtüberwachungsanlage an der Böhlerstraße wurde wegen des dortigen Unfallschwerpunktes errichtet. Allein im Jahr 2019 wurden hier 794 Verstöße festgestellt."

Regelungen zur Geschwindigkeitsüberwachung finden sich in der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Überwachung des Straßenverkehrs vom 21. Mai 2014. Verkehrsüberwachungsmaßnahmen sind demnach vorrangig auf die Reduzierung der Anzahl der Verkehrsunfälle und die Minderung der Unfallfolgen sowie den Schutz schwacher Verkehrsteilnehmer auszurichten. Geschwindigkeitskontrollen sollen laut dortiger Anweisung weder ausschließlich an Gefahrenorten noch zu besonderen Gefahrenzeiten durchgeführt werden.

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Nadine Läster

Redaktion Plauener Stadtnachrichten

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