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Plauener Stadtnachrichten

02.11.2020

Neue Glasfassade des Rathauses soll vor dem Winter fertig sein

Wo sonst die markante Glasfassade am Plauener Rathaus ins Auge fiel, sieht man derzeit außen nur das Gerüst und die vor der Witterung schützende Plane. Doch dahinter wird kräftig gearbeitet. "Die Fassadenarbeiten laufen, wir gehen davon aus, dass im Dezember die Fenster eingesetzt sind", sagte Axel Markert, Projektleiter von der Gebäude- und Anlagenverwaltung (GAV), beim jüngsten Baustellenrundgang. Die Glasfassade kostet die Stadt erheblich mehr Geld, da eine zweite Ausschreibung der Arbeiten nötig war. Es erfolgt eine Doppelverglasung, und auch die Giebelseiten werden verglast. Die Profile sind bereits angebracht. Die Aufteilung der Fenster wird wie vorher sein. Innen wird zusätzlich ein Sonnenschutz eingebaut.

Projektleiter Axel Markert während des Baustellenrundgangs.

Projektleiter Axel Markert während des Baustellenrundgangs.

Die Kosten für die Rathaussanierung im Nord-West-Flügel werden sich von 9,95 Millionen Euro auf 12,4 Millionen erhöhen. Nicht nur durch die Glasfassade, die teurer wird, sondern auch durch die Schadstoffbeseitigung von Asbest. Wobei auch der 68-Prozent-Fördersatz, so hofft man, von 7,09 Millionen Euro auf eine höhere Summe steigen wird. Und: "Wir haben Einsparmöglichkeiten entdeckt", so der Projektleiter. So wird der Einbau des geplanten Archives im Untergeschoss jetzt nur im Rohbau erfolgen. "Wir haben nach derzeitigem Stand nicht die Mittel, das Archiv fertigzustellen." Das betrifft unter anderem den nötigen Brandschutz und auch die Rollregale. Gesucht wird deshalb nach einem Förderprogramm, um dann vielleicht nächstes Jahr das Archiv fertigstellen zu können.

Realisiert indes wird der geplante Aufzug, der in die Haupteingangstreppe gebaut wird und der bis zum Untergeschoss reicht. Und auch der kurze Weg für die Einwohner zum Bürgerbüro soll errichtet werden, der Durchbruch der Wand wurde bereits vollzogen.

Im Ratssaal habe es eine Überraschung gegeben, berichtet Axel Markert. Die als krebserregende geltende Mineralwolle hinter der Holztafelwand muss von innen entfernt werden, da es von außen nicht funktioniert. So wie die Holzvertäfelung steht auch die sogenannte Wolkendecke, die aus Spanplatten besteht, aber für eine gute Akustik sorgt, unter Denkmalschutz. Es sind Relikte aus DDR-Zeit. Kostspielig für die Stadt sind die Feuerschutzplatten, die in die Deckenkonstruktion in jeder Etage eingebaut werden müssen. In der oberen Etage, dem Technikraum, stehen bereits die Lüftungsgeräte für den gesamten Rathausflügel.

Der Termin zur Fertigstellung, der zuletzt mit Oktober 2021 angegeben wurde, wird nicht zu halten sein, blickt Axel Markert voraus.

 

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Nadine Läster

Redaktion Plauener Stadtnachrichten

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