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Spitzenprinzessin

Seit 1996 gibt es die Spitzenprinzessin. Sie ist die Repräsentantin der Stadt Plauen, des Vogtlandkreises und des Branchenverbandes Plauener Spitze und Stickereien e.V.. Die aktuelle Spitzenprinzessin ist Maxi Schulz. Die Wahl erfolgte am 18.07.2021 im Vogtlandtheater Plauen. In der Jury saßen  bekannte Vertreterinnen und Vertreter der Region und der Spitzenfirmen.


  • Interview Spitzenprinzessin

    - geführt im November 2025 -

    Was hat Sie dazu bewogen, als Spitzenprinzessin in die Verlängerung zu gehen? 

    In erster Linie macht es mir großen Spaß, Plauen und den Branchenverband Plauener Spitze und Stickereien zu repräsentieren. Für mich ist es eine Ehre, den Titel tragen zu dürfen. Mir geht es darum, die Stadt mit ihrer spannenden Textilgeschichte über die Region hinaus bekannt zu machen.

    Welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?   

    In meiner bisherigen Amtszeit habe ich interessante Persönlichkeiten kennenlernen dürfen. Ich bin gut vernetzt und kann helfen, Projekte anzuschieben. Die Begegnungen mit den Menschen geben mir selbst viele neue Impulse.

    An welche Highlights Ihrer ersten Amtszeit erinnern Sie sich besonders gern?

    Da gab es viele schöne Momente. Die Feierlichkeiten zum Jubiläum 900 Jahre Plauen mit dem Festgottesdienst in der Johanneskirche und die Eröffnung der Fabrik der Fäden zählen dazu. Ein ganz besonderes Erlebnis war mein Besuch im Zillertal anlässlich 125 Jahre Plauener Hütte. Als das neue Gipfelkreuz aufgestellt wurde, war ich dabei. Zu den schönen Erinnerungen gehören außerdem die Liveübertragung des MDR-Osterfeuers am Vogtlandstadion und die Eisbahn-Premiere zum Plauener Weihnachtsmarkt.  

    Mit welchen Ambitionen gehen Sie in Ihre zweite Amtszeit?

    Wenn es möglich ist, will ich mich als Spitzenprinzessin noch mehr in der Öffentlichkeit zeigen und für alle Plauener und Vogtländer nahbar sein. Es bleibt dabei, dass ich vieles in Eigenregie ankurbeln möchte.

    Sicher wollen Sie auch die jungen Leute ihrer Generation für die Spitzenstadt begeistern.    

    Unbedingt. Ich will zeigen, was alles in Plauen steckt und was man hier erleben und unternehmen kann.

    Wie sehen Sie die Plauener Spitze heute im Rückblick auf die Boomzeit, die der Stadt damals einen enormen Entwicklungsschub gab?

    Für mich ist die Plauener Spitze nicht nur Geschichte. Sie ist immer noch fest mit der Stadt verwurzelt und sollte nicht in Vergessenheit geraten. Ich sehe mich als Bindeglied zwischen der Plauener Textilgeschichte und den Möglichkeiten von heute. Spitze muss auf jeden Fall für die Plauener und Besucher sichtbar und erlebbar sein.

    Die Fabrik der Fäden ist so eine multimediale Erlebniswelt.  

    Absolut. Nun gilt es, möglichst viele Besucher und speziell auch Kinder für das interaktive Museum in der Elsteraue zu begeistern. Dabei will ich gerne mithelfen.

    Auf was freuen sie sich besonders in nächster Zeit?

    Auf ein neues Spitzenprinzessinnen-Kleid. Es ist bereits in Arbeit.

    Sie haben in Jena und Leipzig Medizin studiert. Wie ist der Stand der Dinge?

    Mein zweites Staatsexamenhabe ich erfolgreich bestanden. Nun bin ich gespannt auf das praktische Jahr in Greiz und Zwickau. Nächstes Jahr steht noch die Verteidigung meiner Doktorarbeit an.

    In welchem medizinischen Umfeld wollen Sie später arbeiten? 

    Mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich Fachärztin für Unfallchirurgie und Orthopädie. Sportmedizin ist auch ein interessantes Thema für mich.

    Welchen Traum wollen Sie sich in ihrem Privatleben erfüllen?

    Unbedingt will ich im Meer vor Thailand zusammen mit den Wahlhaien tauchen. Den Tauchschein habe ich beim Tauchclub Nemo Plauen gemacht.


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