#Spitzengeschichte: der Direktor der Fabrik der Fäden im Interview
Die „Fabrik der Fäden“ in der Elsteraue ist eine wortwörtliche #Spitzengeschichte und außerdem ein außergewöhnliches Museum.
Sebastian Dressel ist seit Anfang 2024 Fachdirektor des Vogtlandmuseums. Die „Fabrik der Fäden“ ist Teil dieser Museumslandschaft. Im ersten Jahr nach der Eröffnung wollten rund 30.000 Besucher die Schau sehen.
Welche Reaktionen gab es bisher auf die Ausstellung?
„Das Feedback ist durchweg positiv. Beeindruckt sind die Gäste von der Verbindung alter und moderner Elemente im Gebäude. Besonders gut kommt das große offene Forum mit der Stickmaschine und unser Spitzen-Kaleidoskop an.“
Die Schau mit ihren architektonischen und inhaltlichen Glanzpunkten hat Strahlkraft über die Region hinaus. Woher kommen die Besucher?
„Die Besucher kommen aus ganz Deutschland und vereinzelt auch aus dem Ausland. Einmal konnten wir Gäste aus Kanada begrüßen. Mit der University of Nottingham gab es einen fachlichen Austausch zum Thema Textil.“
Was macht den Rundgang aus ihrer Sicht so interessant für die Gäste?
„Ich denke, es ist die Verknüpfung von spielerischen Mitmachstationen und fachlicher Vermittlung.“
Sie und ihr Team haben sicher noch viele Ideen, die Sie im historischen Manufakturgebäude realisieren wollen. Was ist geplant?
„Wir wollen in der Dauerausstellung weitere kreative Stationen rund ums Thema Textil umsetzen. Geplant ist beispielsweise eine große Puzzlestation, an der die Besucher eine Wickeldecke zusammensetzen können. Außerdem werden wir spezifische Touren für Erwachsene und Schüler anbieten, die die Architektur und die Geschichte des Hauses näher beleuchten.“
Die ausführliche #Spitzengeschichte gibt es unter www.plauen.de/spitzengeschichten
Alle Informationen zur Fabrik der Fäden gibt es unter www.fabrik-der-faeden.de