Akteure des Arbeitskreises Drogen setzten Zeichen für Suchthilfe und Prävention in Plauen
Der Arbeitskreis Drogen (AK Drogen) in Plauen führte am 6. November in der Stadt Galerie Plauen den jährlichen Aktionstag unter dem Motto „Alle in einem Boot – Plauener SuchtHilfe" durch. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Kommunalen Präventionsrat der Stadt Plauen. Ziel der öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung ist es, auf die Vielschichtigkeit der Suchtproblematik aufmerksam zu machen, bestehende Hilfsangebote vorzustellen und die Solidarität mit Betroffenen und Angehörigen zu stärken. Die AG Sucht, ein Zusammenschluss verschiedener lokaler Akteure in der Suchthilfe und -prävention, möchte mit diesem Aktionstag zeigen, dass niemand mit seinen Suchtproblemen oder als Angehöriger allein gelassen wird.
Beim Aktionstag diesmal dabei waren neben dem Kommunalen Präventionsrat der Stadt Plauen und der Familienhebamme auch der Sozialpsychiatrische Dienst des Landratsamtes des Vogtlandkreises, das Helios Klinikum, die Mobile Jugendarbeit Plauen e.V., die Fördergesellschaft für berufliche Bildung, das Jobcenter, der Deutsche Kinderschutzbund e.V. sowie der ALSO Verein.
Das Motto „Alle in einem Boot" symbolisiert die gemeinsame Verantwortung und die Notwendigkeit von Unterstützung durch die Gemeinschaft. An verschiedenen Informationsständen und bei interaktiven Aktionen hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über Suchtprävention, verschiedene Suchtformen (Alkohol, Drogen, Glücksspiel, Mediensucht) und die vielfältigen Beratungs- und Behandlungsangebote in Plauen zu informieren. Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Organisationen standen für persönliche Gespräche bereit und beantworten Fragen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Suchtberatungsstelle Plauen. Deren Leiterin Susan Rödel betont die Wichtigkeit der Veranstaltung: „Sucht ist eine Krankheit, die jeden treffen kann und oft im Verborgenen stattfindet. Mit ‚Alle in einem Boot' möchten wir diese Tabus brechen, Gesichter zeigen und Betroffenen Mut machen, Hilfe anzunehmen. Die Suchthilfe in Plauen ist gut vernetzt und gemeinsam bieten wir ein starkes Netzwerk der Unterstützung."
Der Kommunale Präventionsrat der Stadt Plauen wird mitfinanziert aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.