Einäscherungsofen inklusive Abgasführung auf dem Hauptfriedhof wird instandgesetzt
Der Hauptfriedhof Plauen verfügt in seinem Krematorium über zwei Einäscherungsöfen, die wechselweise über eine Abgasreinigungslinie betrieben werden. Beide Öfen unterliegen einem regelmäßigen Verschleiß aufgrund der Nutzung, welche über die Standzeit nur mittelbar geplant werden kann.
Bei der letzten Wartung am Ofen 1 wurde festgestellt, dass ein Teil der Ausmauerung stark verschlissen ist und auch am Abgaskanal dringende Reparaturen notwendig sind, was ein besonderes Sicherheitsrisiko darstellt.
„Die Instandsetzung des Ofens 1 ist somit zwingend notwendig, da sonst die Betriebsbereitschaft der Einäscherungsanlage nicht weiter sicher gewährleistet werden kann. Mit der jetzt angedachten Instandsetzung des Ofens 1 kann die für 2026 geplante Neuausmauerung um mindestens zwei Jahre verschoben werden“, so Steffen Fröbisch, Leiter des Hauptfriedhofes.
Die Kosten werden aus der Maßnahme Krematorium - Feuerfestsanierung Ofen 1 aus dem Haushaltsplanansatz für 2026 gedeckt. Die Maßnahme wird damit auf das Haushaltsjahr 2025 vorgezogen und die Aufwendungen für die Instandsetzung vorerst aus liquiden Mitteln finanziert. Die dafür eingestellten Mittel in 2026 werden mit einer Sperre versehen.
Der Stadtrat hat der Bereitstellung der außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen in Höhe von 120.000 Euro für die Instandsetzung der Ofenlinie 1 inklusive der Abgasführung in seiner Sitzung vom 9. September zugestimmt.
Alle Informationen zum Hauptfriedhof gibt es unter www.plauen.de/hauptfriedhof