Goethestraße zwischen August-Bebel-Straße und Breitscheidstraße erneuert
Seit Ende April war die Goethestraße zwischen Breitscheidstraße und August-Bebel-Straße einschließlich des Einmündungsbereiches Wettinstraße aufgrund der Fahrbahnsanierung voll gesperrt.Am 19. Dezember wurde die Fahrbahn von Bürgermeisterin Kerstin Wolf, Steffen Ullmann (Fachgebietsleiter Tiefbau) sowie am Bau beteiligten Vertretern für den Straßenverkehr freigegeben.
Auf einer Länge von rund 180 Metern wurden rund 2.150 Quadratmeter Fahrbahn und beidseitig die Gehwege - eine Seite gepflastert, eine Seite ungebunden - erneuert.
»Ein besonderer Dank geht hier an die direkt betroffenen Anwohner, die großes Verständnis für die Baustelle unmittelbar vor der Haustür gezeigt haben. In Zusammenarbeit mit den Unternehmen konnten wir in einem Zug gleich mehrere Arbeiten umsetzten«, so Bürgermeisterin Kerstin Wolf.
Neben Fahrbahn und Gehwegen wurden auch Beleuchtungsanlage, Mischwasserkanal, Trinkwasserleitung und Fernwärmekanal erneuert. Außerdem wurden Mittelspannungs- und Niederspannungskabel sowie Breitbandkabel verlegt.
Bei der Maßnahme handelt es sich um eine Gemeinschaftsbaumaßnahme der Stadt mit dem Zweckverband Wasser Abwasser Vogtland (ZWAV), der envia THERM und der Verteilnetz Plauen GmbH in Verbindung mit den Stadtwerken Strom Plauen.
Das Bauende war ursprünglich für Ende November geplant. Aufgrund der Leistungserweiterung der Fernwärme kam es bei den Kabelverlegungen jedoch zu einer zeitlichen Verzögerung.
Insgesamt betragen die Kosten für die Baumaßnahme rund 774.000 Euro.
Die Kosten für Straßenbau und Beleuchtung belaufen sich für die Stadt auf rund 356.000 Euro. Finanziert wurde die Maßnahme mittels Zuweisungsbescheid.
Die Stadt hat eine Bedarfszuweisung im Rahmen von Kommunalbudgets für kommunale
Straßenbaumaßnahmen 2025 vom 07.03.2025 vom Freistaat Sachsen erhalten.
Für die Maßnahme »Erneuerung der Verkehrslage Goethestraße zwischen August-Bebel-Straße und Breitscheidstraße in Plauen« wird gemäß Prioritätenliste ein Zuweisungsbetrag in Höhe von 250.900 Euro für den Bewilligungszeitraum 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2026 bewilligt.
Das Fachgebiet Vermessung der Stadt hat für die Maßnahme die Bestandsvermessung durchgeführt. Die M&S Umweltprojekt GmbH war für die Arbeiten am Baugrund verantwortlich, die Fugmann & Fugmann Architekten und Ingenieure GmbH für Planung und Bauüberwachung und die VSTR AG Rodewisch für den Bau.