Jahresempfang 2026
Auch 2026 hatte Oberbürgermeister Steffen Zenner wieder Vertreter aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft zum Jahresempfang eingeladen. Dieser fand gestern (11. März) in der Festhalle statt. In diesem Jahr stand die Veranstaltung für geladene Gäste unter dem Motto „Plauener Handwerk“. Mit dabei waren Vertreter Plauener Handwerksbetriebe sowie dem Anlass entsprechende Redner wie Roland Ermer (Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks) und Andreas Stephan (Geschäftsführer Maler Plauen GmbH).
In seiner Rede würdigte Oberbürgermeister Steffen Zenner das Plauener Handwerk, das mit Tradition und Innovation die Plauener Wirtschaft vielfältig bereichert.
„Gerade der handwerkliche Mittelstand ist der letzte Anker in den Kommunen, um den derzeitigen finanziellen Niedergang zu puffern. Ein Anker deshalb, weil Handwerker mit ihren oft kleineren Betrieben ortsansässig bleiben. Sie bleiben, anders als Großkonzerne, ihrer Heimat treu. Ihre Entscheidungszentralen sind vor Ort und sie kennen jeden Arbeitnehmer und oft auch deren Familien“, so Oberbürgermeister Steffen Zenner.
Bilder zur Veranstaltung
Roland Ermer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks:
„Arbeit ist für uns im Handwerk keine Last. Nicht arbeiten, um zu leben, sondern Arbeit ist ein sinnstiftender, ein sinnerfüllender Teil des Lebens. Ich glaube, das müssen wir in dieser Gesellschaft wieder lernen und leben. Krisen, die gibt es immer und die wird es auch weiterhin geben.“ >Augenzwinkernd ergänzte er: „Wir haben einen Riesenvorteil im Handwerk. Wir werden in aller Wahrscheinlichkeit nicht von der KI abgelöst – weder der Elektriker, der Klempner, der Tischler noch der Bäcker. Die Chancen, die liegen im Handwerk.“
„Das Handwerk in Plauen hat eine sehr lange Tradition. Es ist mindestens genauso alt wie die Stadt, also über 900 Jahre. Der Spruch ‚Handwerk hat goldenen Boden‘ stimmt. Aber die Bäume wachsen auch nicht in den Himmel. Das muss man auch eindeutig dazu sagen. Das Plauener Handwerk hat momentan im Januar 2026 insgesamt 779 Betriebe in 77 Gewerken. Wir sind also sehr breit aufgestellt“, fasste Andreas Stephan, Geschäftsführer Maler Plauen GmbH in seiner Rede zusammen.
Den Gästen des Jahresempfangs wurde außerdem ein musikalisches Programm der Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Leo Siberski geboten. Zusammen mit Solistin Christina Maria Gass präsentierten sie unter anderem „Ich gehör‘ nur mir“ aus „Elisabeth“ sowie „È strano … sempre libera“ aus „La Traviata“.
Kulinarisch versorgt wurden die Gäste von den Plauener Hoteliers vom Hotel Alexandra, Parkhotel und Best Western Hotel.
„Gerade der handwerkliche Mittelstand ist der letzte Anker in den Kommunen, um den derzeitigen finanziellen Niedergang zu puffern. Ein Anker deshalb, weil Handwerker mit ihren oft kleineren Betrieben ortsansässig bleiben. Sie bleiben, anders als Großkonzerne, ihrer Heimat treu. Ihre Entscheidungszentralen sind vor Ort und sie kennen jeden Arbeitnehmer und oft auch deren Familien“, so Oberbürgermeister Steffen Zenner.