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Datum: 18.05.2026

Neuer Bahnhof in der Freizeitanlage Syratal nimmt Gestalt an

Die seit 1959 bestehende Freizeitanlage Syratal erhält aktuell eine Frischekur, indem Bahnhofsgebäude, Lokschuppen und Eisenbahnbrücke saniert werden. Nach neunmonatiger Bauzeit ist das erneuerte Bahnhofsgebäude nun in seinen Grundzügen zu erkennen. Damit steht das erste Teil-Projekt, das durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird, kurz vor der Fertigstellung.
»Am 6. Mai besuchten uns die Mitarbeiter der EFRE-Programmbegleitung, um sich vor Ort ein Bild vom aktuellen Baufortschritt zu machen. Mit der EFRE-Programmbegleitung ist die Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH beauftragt, die für die fördertechnische Begleitung und Abrechnung der Maßnahme zuständig ist. Die Programmbegleitung übernimmt für alle EFRE-Projekte der Stadt diese Aufgabe und ist daher eng in den Bauablauf und -fortschritt mit eingebunden«, so Katja Riedel vom Fachgebiet Stadtplanung und Umwelt.
Vorteil für die Stadt ist dabei, dass das Personal extern gebunden werden kann und nur für den Projektzeitraum zur Verfügung steht. Zudem werden die Kosten gefördert.
Neben dem Hauptbestandteil - der Sanierung und Erweiterung des Bahnhofsgebäudes mit neuer Toilettenanlage - ist geplant, marode Eisenbahnschwellen und die Brücke über die Syra zu erneuern, die Grube im Lokschuppen zu sanieren, Toiletten im hinteren Bereich am Lokschuppen zu schaffen und den Spielplatz an der Festwiese zu ertüchtigen.
Ziel ist es, alles bis Ende 2027 fertigzustellen. Die Finanzierung erfolgt zu 75 Prozent durch die Europäische Union und den Freistaat Sachsen. Die Freizeitanlage liegt im Projektgebiet »Haselbrunn mit Dobenauareal". Im Fördergebiet werden in der Zeit von 2021 bis 2027 dank des Förderprogramms »Europäische Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE) insgesamt rund 15,2 Millionen Euro investiert, wobei 11,4 Millionen Euro bezuschusst sind.
Der »Europäische Fonds für regionale Entwicklung" ist ein Strukturfonds der Europäischen Union. Mit dem Geld können Städte die Wohn- und Lebensbedingungen in bislang benachteiligten Stadtquartieren weiter verbessern. Die Mittel sind dafür gedacht, städtebauliche, ökologische, demografische, wirtschaftliche, kulturelle und soziale Defizite zu beheben. Sachsen und die Europäische Union unterstützen 36 sächsische Kommunen bei der Stadtentwicklung. Insgesamt stehen in den kommenden Jahren 186 Millionen Euro bereit.