Plauen schickt drei Sportstätten ins Rennen um »Sportmilliarde«
Der Deutsche Bundestag hat mit Beschluss des Bundeshaushalts 2025 in einem ersten Teil Programmmittel in Höhe von 333 Millionen Euro für das neue Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) bereitgestellt.
Die Stadt Plauen hat sich fachbereichsübergreifend mit der Ausschreibung beschäftigt bewirbt sich mit drei Projekten. Die Bewerbungen samt Projektskizzen wurden vorbereitet für die Sanierung des Bestandsgebäudes des alten Stadtbades, für die Bestandssanierung des Sportkomplexes Kurt-Helbig sowie für den Ersatzneubau des Multifunktionsgebäudes im Vogtlandstadion mit Erweiterung der Sportfreianlagen.
„Das Bundeprogramm SKS ist sehr begehrt. Viele Städte bewerben sich um die Förderung. Es sind Jahresraten über sechs Jahre vorgesehen. Daraus ergibt sich eine Gesamtsumme von rund einer Milliarde Euro, die unter den angenommenen Bewerbern aufgeteilt werden. Mit den Mitteln soll eine Förderung überjähriger, investiver Projekte der Kommunen für Sportstätten mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung ermöglicht werden. Wir haben für Plauen drei Projekte ins Rennen geschickt, die grundsätzlich gute Chancen haben, gefördert zu werden und wir hoffen darauf, dass die Bewerbung der Stadt seitens des Bundes Berücksichtigung findet“, so Markus Löffler, Fachbereichsleiter Stadtplanung, Bauordnung und Umwelt.
Mit einer Rückmeldung auf die Bewerbung kann frühestens Ende des 1. Quartals 2026 gerechnet werden.
Sollte eines der Projekte vom Bundestag bewilligt werden, werden die entsprechen Haushaltsmittel im nächsten Doppelhaushalt 2027/2028 dafür eingestellt. Eingeplant sind 90 Prozent Förderung der Kosten und 10 Prozent Eigenanteil für die Stadt.
Der Stadtrat der Stadt Plauen hatte in seiner Sondersitzung am 27. Januar einstimmig den Projektskizzen der Stadt Plauen für die Bewerbung zugestimmt.