Radwegbau Reißig-Jößnitz beginnt
Im Rahmen des Förderprogramms „Klimaschutz durch Radverkehr“ hat mit dem Spatenstich am 18. März der Bau eines neuen Radwegs zwischen Reißig und Jößnitz begonnen. Dieser verläuft rund 800 Meter entlang der Reußenländer Straße und wird als kombinierter Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,5 Metern angelegt. Die Baumaßnahme soll bis Juli abgeschlossen werden.
Aktuell laufen vorbereitende Arbeiten wie Kabelumverlegungen und Baumfällungen. Für die Baumfällungen sind umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen entlang des Weges und im Syrauer Forst vorgesehen.
Der Radweg wird mit Asphalt befestigt und erhält zudem eine Beleuchtung mit Bewegungssensor. Die Baukosten liegen bei etwa 540.000 Euro.
Beim Spatenstich am 18. März waren Bürgermeisterin Kerstin Wolf, Steffen Schmalfuß vom Fachgebiet Tiefbau, Energie- und Klimaschutzmanagerin Paula Pour, Christian Kellner als Vertreter des Ortschaftsrats Jößnitz sowie Vertreter des Ingenieurbüros und des beauftragten Bauunternehmens dabei.
„Die Strecke, die nun gebaut wird, ist Teil der Radroute 3 und bildet die Fortsetzung des Radwegs Jößnitz-Steinsdorf. Sie soll sich für den Alltagsradverkehr etablieren und für touristische Zwecke genutzt werden. Bei einer Umfrage unter Fußgängern und Radfahrern im Jahr 2019 wurde die Strecke als unsichere Stelle bewertet. Unter anderem deswegen folgt nun der Ausbau, denn: Nur dort wo Radfahren sicher ist, fahren die Leute auch mit dem Rad – das wollen wir hier erreichen“, so Bürgermeisterin Kerstin Wolf.
Die Umsetzung des Vorhabens wurde maßgeblich durch die Förderung „Klimaschutz durch Radverkehr“ ermöglicht, bei der der Stadt eine Förderquote in Höhe von 100 Prozent der Baukosten zukommt.
Der Radwegbau ist Teil des Fördervorhabens „Neue Wege (er)fahren in Plauen“. Dieses umfasst neben dem Radwegbau noch weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel die Errichtung von Abstellanlagen, Fahrrad-Servicestationen und Lademöglichkeiten für E-Bikes, die Öffnung geeigneter Einbahnstraßen für den Radverkehr und entsprechende Beschilderungen für den Radverkehr. Weiterhin werden umfassende Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt, etwa der Druck neuer Fahrradkarten mit den Radrouten der Stadt.
Das Vorhaben „NKI: Neue Wege (er)fahren in Plauen“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.