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Aufwertung ehemaliger Rückbauflächen des Mammengebietes

Ziel

Neben einem modernen und generationsgerechten Wohnen sollten gesellschaftliche Einrichtungen Platz finden, um den Stadtteil zukunftsfähig und nachhaltig zu sichern (v. a. Nahversorgung).  Für das Mammengebiet wird in Zusammenarbeit mit AWG und WBG und dem Beteiligungsinstrument einer Planungswerkstatt ein städtebauliches Konzept aufgestellt. Für die städtischen Grundstücke sind nachhaltige Freiflächengestaltungen gemäß Rahmenplanung zur Aufwertung einzelner Teilbereiche vorgesehen. Besonderes Augenmerk wird auf die Planung eines "Ortsteilzentrums" gelegt. Hier soll die ehemalige Mitte des Mammengebiets wieder seine alte Funktion finden und als Ort der Begegnung, Kommunikation, Erholung und Nahversorgung neu gestaltet werden.

Bausteine

  • Rahmenplanung sowie Konzeption für unteres und oberes Mammengebiet
  • Freiflächengestaltung städtischer Grundstücke
  • Gestaltungsplanung und Umsetzung Ortsteilzentrum

Projektstand

Das Vorhaben zählt zu den wichtigsten Projekten des Gesamtvorhabens. Derzeit wird am Konzept und am Fördermittelantrag gearbeitet. Um die Bevölkerung intensiv in die Gestaltung Ihres Umfeldes einzubeziehen wurde das Instrument einer Planungswerkstatt anstatt des geplanten Wettbewerbes vorgesehen. Neben den städtebaulichen Aspekten werden die Freiflächen sowie die Mobilität und Digitalisierung die maßgeblichen Themen darstellen. Das mit der Beteiligungsrunde abgestimmte Konzept, welches natürlich auch unter fachlicher Sicht begutachtet wird, soll die Planungsgrundlage für die verschiedenen Bauvorhaben schaffen. Das Modellvorhaben versucht, im Stadtteil Ostvorstadt möglichst viele städtebauliche Missstände zu beseitigen und somit die gestalterische Aufwertung voranzutreiben.

geplante Umsetzung

  • Umsetzung Bau 2023 - 2025
  • Planung 2021 - 2022

geplante Kosten

  • Freiflächengestaltung mit Gestaltung Ortsteilzentrum: ca. 3.000.000 Mio Euro

Kosten und Förderung

Der Deutsche Bundestag hat Plauen für die Teilnahme an einem Programm zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung ausgewählt. Das Modellvorhaben wird deutschlandweit in sieben Kommunen – Hamburg, Saarbrücken, Rostock, Erfurt, Plauen, Coswig und Duisburg – umgesetzt.

Das Projekt „Zukunft Leben im Plauener Süden“ ist ein Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung, gefördert mit Mitteln des Bundes im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik sowie mit Mitteln der Städtebauförderung des Freistaates Sachsen.