Junges Leben e.V.
Das Projekt „JuLe unterstützt- Familienkompetenzzentrum „JuLe“ – Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in Zeiten von Bildungskrise und Digitalisierung“ ist seit 06/2019 aktiv im Bereich der Östlichen Bahnhofsvorstadt, genauer gesagt ist dieses in der Jößnitzer Straße 48 in Plauen zu finden. Somit es ein Projekt, welches in der ersten Förderperiode ESF gestartet ist, und aufgrund des hohen Bedarfes im Quartier in der zweiten Förderperiode ESF Plus fortgesetzt wurde.
Die Angebote der JuLe stehen Menschen aller Nationen zur Verfügung. Was mit wöchentlichen Kochabenden, Familienbrunch oder Highlights wie beispielsweise dem Spielplatzfest begann und dem Gemeinschaftsgefühl dienen sollte, wurde stetig weiterentwickelt. Immer im Vordergrund ist die Ermöglichung zum Austausch untereinander. Besonders junge Familien und Alleinerziehende nutzen das Familienkompetenzzentrum regelmäßig als erste Anlaufstelle. Gemessen an den Besuchszahlen und positiven Rückmeldungen, konnten bisherige Problemlagen oder Beratungs- und Gesprächsbedarf der Teilnehmer, durch verschiedene Maßnahmen und Angebote, weitestgehend bedient und stetig ausgebaut werden. Es gibt neben dem offenen Angebot, wo jederzeit eine Teilnahme möglich ist, auch geschlossene Bereiche, wo eine Anmeldung erforderlich ist.
Die JuLe möchte Kindern- und Jugendlichen die Möglichkeit auf bessere Bildungschancen verschaffen, um Ihnen so den Weg in ein geregeltes Leben zu erleichtern. Hierbei finden neben Sprachangeboten, Bewegungskursen und Angeboten zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten auch Angebote rund um die verschiedenen Schulklassen und Nachhilfen statt. Kein Kind im Viertel soll ausgegrenzt werden, so dass man einen hohen Wert auf soziale Bindung und Unterstützung bei schulischen Problemen legt. Ebenso steht aber die soziale Integration und das Abbauen von Hemmnissen im Vordergrund.
Zudem begleitet die JuLe auch die Erwachsenen im Viertel, bietet soziale Beratung und ebenfalls Sprachkurse an. Die JuLe agiert somit als Familien- und Kompetenzzentrum mit einer offenen Komm- und Gehstruktur und ist eine feste Anlaufstelle im Viertel rund um die Pauluskirche geworden.
Ziel ist es, bestenfalls die bedürftigen und hilfesuchenden Familien gesamt zu betreuen, von den Kindern über die Eltern bis hin zu den Großeltern. Eine Integration von Migranten ist hierbei besonders wirksam, da alltägliche Gepflogenheiten des Miteinanders in Deutschland und die Werte unserer Gesellschaft generationsübergreifend vermittelt werden können.