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Energetische Ertüchtigung und Sanierung Oberschule Friedrich Rückert

Die heutige Friedrich-Rückert Oberschule in Haselbrunn wurde 1912/13 auf dem Areal zwischen Rückert-, Gunold- und Langestraße als 14. Bürgerschule errichtet. Am 10. April 1945 wurde die Schule durch einen Bombenangriff so stark beschädigt, dass sie erst Anfang der fünfziger Jahre wieder eröffnet werden konnte.  In den vergangenen Jahren erfolgten nur wenige bauliche Investitionen, sodass sich das Schulgebäude in einem veralteten Zustand präsentiert.

Bilder vor Baustart

Was ist geplant?

Das denkmalgeschützte Gebäude soll ab 2026 in einem ersten Bauabschnitt energetisch ertüchtigt und saniert werden.

Die geplanten Baumaßnahmen beinhalten eine energetische Ertüchtigung von Dach- und Fassadenflächen sowie den Fenstern. Des Weiteren soll eine Erneuerung der Haustechnischen Anlagen durchgeführt werden. Für den Eigenverbrauch der Schule ist eine Luft-Wasser-Wärmpumpe als Hauptheizung mit Pufferspeicher für die Wärmeerzeugung geplant. Auf dem Dach der Oberschule wird eine Photovoltaikanlage errichtet.

Auch die Sanitäranlagen der Schüler und Lehrer werden saniert und ein neues barrierefreies WC realisiert.

Das gesamte 3. Obergeschoss wird saniert indem neue Fußbodenbeläge, neue Innentüren und neue Unterhangdecken zur Verbesserung der Raumakustik eingebaut werden und die gesamte Elektrik erneuert wird. Auch wird die Brandmeldeanlage im 3. OG wird auf den neuesten Stand gebracht.

Im Kellergeschoss werden neue Büroräume für externe Schulmitarbeiter geschaffen.

Baubeteiligte

Objektplanung:
DELTA-PLAN GmbH
Architektur- und Ingenieurbüro Prof. Kühn
Gutenbergstraße 1
08523 Plauen

Tragwerksplanung: 
Bauplanung Plauen GmbH
Bahnhofstraße 61
08523 Plauen

Bauphysik:
Ingenieurbüro Forner
Königstraße 19
08233 Treuen

Fachplanung TGA:
Ingenieurgesellschaft Lachmann-Dominok mbH
Bachstraße 17
08606 Oelsnitz

Zeitplan

  • Baubeginn: April 2026
  • Bauende: November 2028

Kosten und Förderung

  • Gesamtausgaben geplant: 6.501.084,52 EUR
  • Davon Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE): 4.875.813,39 EUR
  • Davon Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (WEP): 975.162,68 EUR
  • Die Stadt trägt einen Eigenanteil i.H.v.: 650.108,45 EUR

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