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Plauen als Station der längsten historischen Schnitzeljagd der Welt

Plauen ist Teil der „längsten historischen Schnitzeljagd der Welt“. Das deutsch-französisch-tschechische Friedens- und Erinnerungsprojekt wurde vom französischen Autor Laurent Guillet initiiert. Es folgt den Spuren seines Großonkels Joseph Santerre, eines ehemaligen französischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiters während der NS-Zeit.

Was ist die historische Schnitzeljagd?

Die Route verbindet Orte in Frankreich, Deutschland und Tschechien, die mit dem Lebens- und Leidensweg von Joseph Santerre verbunden sind. Teilnehmende können die Stationen besuchen und ihren Weg mit Stempeln im Begleitheft dokumentieren.

Warum Plauen?

Plauen ist Station 6 dieser historischen Route. Joseph Santerre wurde Ende 1944 nach Plauen gebracht. Die Erinnerung an sein Schicksal steht stellvertretend für viele zivile und militärische Opfer verschiedener Nationalitäten während des Zweiten Weltkrieges.

Gedenktafel und Friedensbaum in Plauen

Die Gedenktafel Nr. 6 erinnert in Plauen an Joseph Santerre und die Opfer der Kriegszeit. Sie befindet sich auf den Schlossterrassen, links neben dem kleinen Turm. Erreichbar ist sie zu Fuß über das Gelände der Staatlichen Studienakademie Sachsen.

Ein weiterer Erinnerungsort ist der Friedensbaum auf dem Plauener Hauptfriedhof. Er steht als Zeichen für Frieden, Erinnerung und Völkerverständigung.

Stempelstelle in Plauen

Der Plauener Stempel zur historischen Schnitzeljagd ist in der Tourist-Information im Rathaus erhältlich.