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Datum: 03.03.2025

Baum fällt auf Pkw: Plauener Retter trainieren für den Ernstfall

Am 22. Februar fand in einem Wohngebiet im Plauener Ortsteil Reusa eine gemeinsame Übung der Freiwilligen Feuerwehr Plauen-Stadtmitte sowie den Kräften der Falck Rettungswache Plauen statt. Die beteiligten Einsatzkräfte stellten sich dabei einem realitätsnahen Szenario: Auf einem Parkplatz war ein Baum auf einen Pkw gestürzt, in dem sich noch eine Person befand.

Der erste Teil der Übung widmete sich den Kettensägenführern der Freiwilligen Feuerwehr Plauen-Stadtmitte. Ziel war es, einen ausgewachsenen Ahornbaum kontrolliert zu fällen.

Im zweiten Teil der Übung arbeiteten Feuerwehr und Rettungsdienst Hand in Hand, um die im stark deformierten Pkw eingeschlossene Person in Form einer Puppe zu betreuen, medizinisch zu versorgen und mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte wie Schere und Spreizer schnell und sicher zu befreien.

Anschließend wurde der Baum mit technischen Hilfsmitteln der Feuerwehr so gesichert, dass keine weiteren Gefahren aus einem unkontrollierten Abrutschen des Baumes mehr zu befürchten waren. Zusätzlich schafften die Kettensägenführer weitestgehend ungehinderten Zugang zum Fahrzeug, um die Rettung der Person zu ermöglichen. Im Übungsverlauf wurde dann der Baum noch vollständig vom Pkw entfernt, nachdem die Rettung der eingeschlossenen Person abgeschlossen war.

Der diensthabende Wachführer der Berufsfeuerwehr übernahm die Einsatzleitung, Führungskräfte der Freiwillen Feuerwehr Plauen-Stadtmitte sowie der Falck Rettungswache Plauen fungierten als Leiter der gebildeten Einsatzabschnitte.

„Die Übung zeigte, dass sich die Plauener Bürger im Ernstfall auf die Retter der Spitzenstadt verlassen können. Der gute Übungsverlauf und die professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten sprechen für einen hohen Ausbildungsstand. Natürlich gibt es – wie bei jeder Übung – Optimierungspotenzial, das die Einsatzkräfte erkannt haben und künftig in ihre Ausbildung integrieren werden. Mein besonderer Dank gilt den Ausbildern und Organisatoren der Übung“, so Patrick Heinritz, Fachgebietsleiter Brandschutz.