Kind nach Verkehrsunfall unter Fahrzeug eingeklemmt - Schnelle Rettung durch Feuerwehr und Rettungsdienst
Am Montagnachmittag (6. Juli)um 15.12 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Plauen zu einem schweren Verkehrsunfall in die Dr.-Friedrich-Wolf-Straße alarmiert. Die Meldung über ein verletztes, unter einem Fahrzeug eingeklemmtes Kind bestätigte sich beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort.
Aufgrund der unklaren und kritischen Lage rückten der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Plauen sowie die Freiwillige Feuerwehr Plauen-Stadtmitte aus. Zudem waren drei Rettungswagen (RTW), ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und ein Rettungshubschrauber (RTH) im Einsatz.
„Die enge und professionelle Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das elfjährige Kind bereits 16 Minuten nach der Alarmierung befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden konnte“, bilanziert Patrick Heinritz, Leiter der Plauener Feuerwehr.
Für die technische Rettung setzten die Einsatzkräfte spezielles Gerät ein: Neben Rüsthölzern zur Sicherung des Fahrzeugs kamen Hebekissen und ein hydraulischer Spreizer zum Einsatz.
Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde der junge Patient mit dem Rettungshubschrauber in das Heinrich-Braun-Klinikum nach Zwickau geflogen. Weitere am Unfall beteiligte Personen wurden vor Ort betreut.
Während der Rettungsmaßnahmen stellte die Freiwillige Feuerwehr Plauen-Stadtmitte den Brandschutz sowie die Einsatzbereitschaft für das restliche Stadtgebiet von Plauen sicher. Der Einsatz konnte gegen 16.25 Uhr erfolgreich beendet werden.
Zur Ursache und dem genauen Hergang des Unfalls kann vonseiten der Feuerwehr keine Auskunft gegeben werden. Die Ermittlungen hierzu übernimmt die Polizei.