»Stillstand, Mut und Aufbruch - Plauen in den 80ern« - neue Jahresausstellung im Stadtarchiv
Ab 18. Juni lädt das Stadtarchiv zu einer neuen Ausstellung ein. Sie zeigt eine fotografische Zeitreise durch Plauen im letzten Jahrzehnt der DDR. Die 80er Jahre waren eine Zeit der Gegensätze - angesiedelt irgendwo zwischen Stillstand und Aufbruch. Auch im vierten Jahrzehnt der DDR gab der Staatssozialismus der SED Weg und Vision vor. Dass er »in seinem Lauf« allmählich von inneren und äußeren Kräften und Entwicklungen eingeholt, überholt und abgehängt wurde, zeichnete sich zwar ab - doch glaubten 1980 wohl die wenigsten, dass es die letzte Dekade der DDR sein würde.In Plauen entluden sich die Krisenerscheinungen bald in stetiger Abwanderung. Gleichzeitig verlebten nicht wenige schönste (Jugend-)Zeiten. Die Stadt beendete den »Platten-Bauboom« mit dem Wohngebiet Chrieschwitzer Hang und rückte 1987 durch die brisante Städtepartnerschaft mit Hof in den Fokus. Dass nun etwas in Bewegung geraten war, offenbarte sich spätestens am 7. Oktober 1989, als sich Plauen für immer in die Geschichte der Friedlichen Revolution einschrieb.
Die Ausstellung mit Kinderecke und Quiz ist bis 15. Mai 2025 zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten:
Dienstag 9 bis 18 Uhr
Mittwoch 9 bis 15 Uhr
Donnerstag 9 bis 17 Uhr
Plauener Nacht der Muse(e)n, 21. Juni von 18 bis 1 Uhr
Tag des offenen Denkmals, 8. September von 10 bis 17 Uhr