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Datum: 12.09.2019

Alles Clara! Clara-Wieck-Tage in PlauenWissenschaftliches Symposium über Clara Wieck

Anlässlich des 200. Geburtstags von Clara Wieck findet am Samstag (14. September) ab 9.30 Uhr im Festsaal des Vogtlandmuseums ein musikwissenschaftliches Symposium statt. Mit dieser Veranstaltung anlässlich der Plauener Clara-Wieck-Tage soll einen Beitrag geleistet werden, dass das Wissen um Clara, besonders ihre Verbindung mit Plauen und dem Vogtland bekannt gemacht wird.

»Clara und die Schumanns verbindet mit dieser Region mehr als wir bisher wussten«, erläutert der Organisator der Plauener Clara-Wieck-Tage und Museumspädagoge Uwe Fischer. Dabei kommt es zu einer ersten Zusammenarbeit des Vogtlandmuseums mit dem Zwickauer Robert-Schumann-Haus: Der Direktor Dr. Thomas Synofzik referiert über die Clara-Schumann-Briefautographen im Robert-Schumann-Haus Zwickau. Dem folgen Ausführungen eines der profundesten Kenner und Forscher der vogtländischen Musikgeschichte, Dr. Albin Buchholz. Er hält unter dem Generalthema »Auf den Spuren Clara Wiecks im Vogtland« zwei Vorträge. Der erste folgt noch am Vormittag unter dem Blickpunkt »Der Plauener Kantor George Christian Gotthold Tromlitz und seine Tochter Mariane, die Mutter von Clara Wieck«.

Der zweite Vortrag am Nachmittag befasst sich mit dem Thema »Clara und ihre Konzerte in der Plauener Erholung«. Außerdem sind Vorträge über »Clara Wiecks beste Schülerin - die polnische Pianistin Nathalie Janotha von Katrin Reyersbach, Mitglied der Robert-Schuman-Gesellschaft zu hören, als auch über die künstlerische Zusammenarbeit des Ehepaars Schumann. Mit diesem Thema befasst sich Musikwissenschaflerin Cornelia Preissinger aus Solingen. Ihrem Beitrag hat sie den Titel »Clara und Roberts Solo-Lied-Vertonungen nach Gedichten von Emmanuel Geibel. Künstlerische Gleichberechtigung im 19. Jahrhundert« gegeben. Die Plauener und Gäste sollen die interessanten Forschungsergebnisse aus erster Hand erfahren, daher ist der Besuch des Symposiums nebst Pausenimbiss auch kostenfrei.