Bauarbeiten am Weisbachschen Haus vorangeschritten
Seit November 2023 ist der erste Teil des Weisbachschen Hauses vollständig saniert. Dort ist die Fabrik der Fäden untergebracht. Aktuell wird in einem zweiten Bauabschnitt der Komplex der Bleichstraße 3 bis 7 bis zum Durchgang neben den Weberhäusern saniert. Dies macht das Förderprogramm »Lebendige Zentren-Plauen Mitte (LZB)" möglich.Bei diesem zweiten Bauabschnitt erfolgt die niederschwellige Sanierung zum Mehrzweckgebäude für eine büroartige Nutzung. Es wurde ein innenliegendes Sicherheitstreppenhaus einschließlich Schleuse und Druckbelüftungsanlage errichtet sowie ein Aufzug, neue WC-Anlagen und Teeküchen inklusive neuer Trink- und Abwasserstränge eingebaut. Die Räume verfügen nun über sanierte Decken und die Fassade wurde neu verputzt. Auch die Fenster und Außentüren wurden erneuert, ebenso wie die Elektroinstallation und die Beleuchtung. Die neue Heizungsanlage verfügt über eine Anbindung an den bestehenden Fernwärmeanschluss. Für den Brandschutz erfolgte der Einbau einer Brandmeldeanlage sowie einer Sprühnebellöschanlage.
»Wir sind froh, dass wir die Fördermittel aus dem Programm ,Lebendige Zentren - Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne' für das Weisbachsche Haus erhalten haben. Bis Ende des Jahres haben wir noch Zeit für die Fertigstellung. Bis jetzt liegen wir im Kostenbudget und gut im Zeitplan. Es ist uns gelungen, auch weitere Fördermittel aus anderen Projekten von ,Lebendige Zentren' dem Weisbachschen Hauses zuzuschlagen. Bei der Familie Weisbach, die in dem Haus wohnt, bedanken wir uns für das gute Miteinander während der Bauarbeiten«, so Bürgermeisterin Kerstin Wolf.
Los ging es mit den Bauarbeiten im März 2025. Bis Jahresende sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin müssen noch die zusätzlichen Dacharbeiten sowie die Pflasterarbeiten im Innenhof erfolgen und der verbleibende Fassadenanstrich aufgebracht werden. Im Innenbereich laufen noch die Elektro-, Heizungs- und Sanitärfeininstallation, die Montage der Sprühverneblungsanlage, die Innenputz- und Trockenbauarbeiten sowie der Einbau der Innentüren.
Künftig sollen die Räumlichkeiten für Büros, Vereine und eine Kreativwerkstatt genutzt werden. Was genau geplant ist, wird in der Stadtratssitzung am 30. Juni bekanntgegeben.
Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf etwa 5,38 Millionen Euro. Davon stehen etwa 3,4 Millionen Euro als Fördermittel der Städtebauförderung »Lebendige Zentren- Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne« und 142.644 Euro als Fördermittel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz durch die treuhänderische Hans-Leopold Hartenstein-Stiftung zur Verfügung.