Inhalt
Datum: 31.05.2019

Stadt Plauen gestaltet als Modellkommune die digitale Zukunft der Schullandschaft

Nach jahrelangen Vorarbeiten, Absprachen sowie aktiver Teilnahme an themenbegleitenden Workshops ist es nun endlich soweit:
Bürgermeister Steffen Zenner hat heute (31.05.) den ersten Auftrag für eine externe Beratungsleistung vergeben, der für die weitere Gestaltung einer digitalen Zukunft der staatlichen Schulen unserer Stadt unerlässlich ist.

»Als Partner haben wir uns für KISA (Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen) entschieden. Als Verbandsmitglied bei der KISA wissen wir um die hohe Qualifikation und Professionalität, gerade wenn es um digitale Zukunftsprojekte geht«, so Bürgermeister Steffen Zenner.

Nachdem am 16. Mai 2019 die Bund-Länder-Vereinbarung unterschrieben wurde, ist es der Stadt Plauen als Schulträger nunmehr möglich, Beratungsleistungen in Anspruch zu nehmen. Die dabei entstehenden Kosten über die der Stadt Plauen zur Verfügung gestellten Finanzmittel sind aus dem Digitalpakt anzusetzen.

Das Ziel der Vereinbarung ist es, ein Maximum an qualifizierten Beratungsleistungen zu einem Minimum an erforderlichen Kosten zu gewährleisten. Als Modellkommune profitiert die Stadt Plauen von einer intensiven Betreuung seitens KISA innerhalb des bestehenden Pilotprojekts.

»Gerne stimmen wir zu, im Rahmen eines Pilotprojektes eine gemeinsame Partnerschaft mit der
Stadt Plauen zu vereinbaren. Als engagierter Pilotprojektpartner in den vergangenen Jahren hat die Stadt durch ihr Engagement gezeigt, dass die Gestaltung der digitalen Zukunft der Plauener Schullandschaft höchste Priorität genießt. Deshalb haben wir ein gutes Gefühl und freuen uns auf die vertiefende Zusammenarbeit«, betont der Geschäftsführer von KISA, Herr Andreas Bitter.

Heute hat Bürgermeister Zenner einen Auftrag an KISA erteilt, der zunächst gemeinsam mit den Verantwortlichen der Lehrerschaft an den 19 staatlichen Schulen der Stadt Plauen eine erweiterte Bestandsaufnahme an vorhandener digitaler Technik ermöglicht. Hierbei wird, wie auch im Digitalpakt priorisiert, vorrangig die vorhandene grundlegende Digitalinfrastruktur analysiert. Dazu zählen bspw. der Ausbau und die Leistungsfähigkeit der Netzwerkverkabelung innerhalb der Schulen. Anschließend werden für die Stadt Plauen nach einem klassischen IST-SOLL-Vergleich, Handlungsempfehlungen zur Ertüchtigung der Digitalinfrastruktur aufbereitet. Die Ergebnisse der IST-Analyse sind Grundlage weiterer sehr wichtiger Schritte im Digitalisierungsprozess und sollten so früh wie möglich vorliegen.

»Wir wollen unsere Schulen auf diesem Weg optimal begleiten und unterstützen, es soll ein Gemeinschaftsprojekt werden, das möglichst zügig umgesetzt wird«, schaut Bürgermeister Steffen Zenner in eine digitale Zukunft der Plauener Schulen.