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Haltepunkt Plauen Mitte - Informationen

Bahnhof Mitte ist fertig
Ab 7. September halten Zug, Bus und Straßenbahn

Es ist geschafft. Schon seit Mitte Juli ist die Reichenbacher Straße wieder befahrbar. Jetzt ist auch die Zug-Haltestelle "Bahnhof Mitte" fertig und nutzbar.
Mit der Eröffnung des Haltepunkts am 7. September wird diese große und komplexe Baumaßnahme mitten in der Stadt fertig sein. Es ist nicht nur eine Straße oder ein Bahn-Haltepunkt entstanden, sondern auch eine neue Eisenbahnbrücke, eine neue Haltestelle für die Straßenbahn und neue Parkplätze wurden gebaut. Das Nadelöhr Reichenbacher Straße ist verschwunden und ist nunmehr bis zur Bismarckstraße zweispurig ausgebaut. Die Straße An der Meisterei ist erschlossen, damit sind die dort ansässigen Gewerbe gut zu erreichen. Neue Trink- und Abwasserleitungen wurden ebenso verlegt.

"Das hat sich gelohnt, das ist eine Investition in die Zukunft", freut sich Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer. Die Arbeiten wurden zu großen Teilen europaweit ausgeschrieben, davon wiederum konnte ein Großteil der Aufträge in der Region vergeben werden. Dies sichert Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze.

Dass der Untere Bahnhof in seiner Randlage geschlossen wurde, der neue Haltepunkt viel zentraler liegt und damit besser erreichbar ist, ist ein ebenso wichtiger Schritt ins Jetzt. Mit der Straßenbahn kommt man innerhalb kürzester Zeit in die Innenstadt, zum Landratsamt, ist schnell beim Stadtbad, beim Vogtland-Klinikum und in der Festhalle. Der Haltepunkt liegt auf halber Strecke zwischen Gera und Eger.

Baustart der Gesamtmaßnahme war im Februar 2014. Bereits Jahre zuvor begannen Planungen, wie sich alle Vorhaben am dortigen Knoten in einer Baumaßnahme realisieren lassen könnten. Mittelpunkt war eingangs die Bahnbrücke, die mit 102 Jahren zu alt, zu eng und zu niedrig war und jetzt einer breiteren und höheren Platz machen sollte.

Die Gesamtmaßnahme kostete 11,5 Millionen Euro. Die Kosten für den Haltepunkt allein liegen bei rund 850.000 Euro. An der Gesamtsumme wird ersichtlich, dass der Investitionsschwerpunkt nicht der Bahn-Haltepunkt ist. Die Finanzierung erfolgte gemeinsam durch den Freistaat Sachsen, die DB Netz AG, DB Station & Service AG, den Zweckverband ÖPNV Vogtland und die Stadt Plauen. Der Anteil der Stadt Plauen und des Zweckverbands Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland liegt bei 2,3 Millionen Euro.

Großbaustelle in Plauen

Warum? Das ist die oft gestellte Frage zur Komplexbaumaßnahme an der Kreuzung Reichenbacher- / Stresemannstraße. Seit 24. Februar 2014 ist dieser Bereich für Fahrzeuge voll gesperrt.
"Es muss hier gebaut werden. Die Bahnbrücke ist der Ausgangspunkt aller weiteren Maßnahmen. Sie ist zu alt - 102 wird sie dieses Jahr, zu schmal und zu niedrig", bringt es Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer auf den Punkt. "Durch den Neubau können wir eine zweite Fahrspur einrichten, die das Nadelöhr bis zur Kreuzung Bismarckstraße endlich entschärft. Krankenwagen kommen vorbei, der Verkehr fließt besser." Der zukünftige Haltepunkt der unteren Bahn wird in diesem Zusammenhang gleich mit eingerichtet werden. "Grundgedanke ist nicht vordergründig dieser Haltepunkt gewesen. Aber es macht doch wirklich Sinn, den Haltepunkt gleich an zentraler und günstiger gelegener Stelle einzurichten. Mit der Straßenbahn kommt man innerhalb kürzester Zeit in die Innenstadt, zum Landratsamt, ist schnell beim Stadtbad, beim Vogtland-Klinikum und der Festhalle."
Die Kosten für den Haltepunkt liegen bei rund 850.000 Euro - die Gesamtkosten der komplexen Maßnahme liegen bei 11,5 Millionen Euro. An der Gesamtsumme wird ersichtlich, dass der Investitionsschwerpunkt nicht der Bahn-Haltepunkt ist. Die Finanzierung erfolgt gemeinsam durch den Freistaat Sachsen, die DB Netz AG, DB Station & Service AG, den Zweckverband ÖPNV Vogtland und die Stadt Plauen. Der Anteil der Stadt Plauen und des Zweckverbands Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland liegt bei
2,3 Millionen Euro.
OB Ralf Oberdorfer: "An den Zahlen erkennt man, wie mit relativ geringen städtischen Mitteln gelingt, eine zweistellige Millionen-Investition in Plauen durchzuführen. Das ist eine einmalige Gelegenheit, die müssen wir nutzen." Der geplante Haltepunkt liegt dann auf halber Strecke zwischen Gera und Eger. Ab Juni 2015 fahren dann auf dieser Strecke für mindestens 15 Jahre statt der bisherigen 16 Züge 22 pro Tag in beide Richtungen. "Die Verbindung wird somit deutlich aufgewertet. Außerdem ist der Untere Bahnhof in seiner Lage uninteressant geworden", erinnert der OB. Vor 100 Jahren, als er angelegt wurde, war die Bedeutung noch eine andere. Seine Lage ist historisch bedingt an einem Industriestandort. Heute arbeiten dort im Umfeld, anders als früher, viel weniger Menschen. Die oft geforderte "Aufhübschung" des Unteren Bahnhofs würde daran nichts ändern.

Mit dem Bau des Haltepunktes Plauen Mitte werden somit verschiedene notwendige Baumaßnahmen verbunden. Diese große Investition in der Stadt Plauen stärkt außerdem die vogtländische Wirtschaft. Denn die Ausschreibungen erfolgen immer nach dem "Plauener Weg". "Mit den Aufträgen von über fünf Millionen Euro an die Arbeitsgemeinschaft Hoch- und Tiefbau Reichenbach GmbH und Lasch GmbH aus Zwickau bleibt ein Teil der Investition schon einmal in der Region, das freut uns sehr, sichert es doch Arbeitsplätze", so der OB.
Ansprechpartner bei Fragen oder Hinweisen:
Stadt Plauen
Tiefbau
Tel.: 0 37 41 / 2 91 - 16 81

Mit Beginn der Bauarbeiten wurde ein Baucontainer eingerichtet.

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