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Weisbachscher Garten - Revitalisierung des historischen Gartendenkmals

Der rund 4.300 Quadratmeter große Weisbachsche Garten in unmittelbarer Nähe zur Fabrik der Fäden wurde bis 2023 von Bernhard Weisbach mit großem Engagement gepflegt und zu besonderen Anlässen, etwa zum Tag des offenen Denkmals, für Besucher geöffnet. Mit der Übernahme des Weisbachschen Hauses ging auch der Garten zum Jahresbeginn 2015 in das Eigentum der Stadt Plauen über. Nun starten die Bauarbeiten zur denkmalgerechten Revitalisierung des Weisbachschen Garten. Die Stadt Plauen setzt einen weiteren wichtigen Baustein zur Entwicklung des industriekulturellen Ensembles rund um das Weisbachsche Haus und das Textilmuseum „Fabrik der Fäden“ um.

Ziel

Ziel ist es, den Weisbachschen Garten im Frühjahr 2027 wieder für die Öffentlichkeit zu öffnen. Derzeit wird geprüft, ob die Öffnungszeiten künftig mit denen der „Fabrik der Fäden“ verknüpft werden können. Auch Führungen durch die historische Gartenanlage sind geplant. Zum Schutz der empfindlichen Anlage ist eine dauerhafte Öffnung nicht vorgesehen.

Geplante Arbeiten

  • Wiederherstellung des historischen Wegenetzes
  • Instandsetzung der Bruchsteinmauern
  • Herstellung der Anbindung an den bestehenden Vorplatz
  • Reaktivierung und Neugestaltung bestehender Sitznischen
  • neue Stauden- und Rosenpflanzungen
  • Anlage eines Schmuckbeets entlang der Bleichstraße
  • Bepflanzung des historischen Eiskellers
  • Umnutzung des Eiskellers zu einem Fledermausquartier
  • Herausarbeitung historischer Raumstrukturen und Blickbeziehungen
  • Erhalt und Pflege prägender Solitär- und Altbäume
  • stärkere Orientierung des nördlichen Gartenteils am repräsentativen historischen Zustand
  • Erhalt des naturnahen und nutzgärtnerischen Charakters im südlichen Gartenteil

Zeitplan

  • Baubeginn: 3. August 2026
  • geplantes Bauende: Frühjahr 2027

Kosten

Die Umsetzung der bereits abgeschlossenen Gehölzpflegemaßnahmen in Höhe von etwa 35.000 Euro wurde zu 100 Prozent durch die treuhänderische Hans-Leopold Hartenstein-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert.

Die nun erfolgende Revitalisierung des Weisbachschen Gartens mit einem Planungs- und Bauvolumen in Höhe von etwa 151.000 Euro wird zu 50 Prozent aus dem Fonds zur Förderung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Projekte in den neuen Bundesländern nach Paragraph 5 Mauergrundstücksgesetz des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus gefördert.

Um das Projekt vollständig abzuschließen wurden der Stadt Plauen weitere Fördermittel durch die treuhänderische Hans-Leopold Hartenstein-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Die Entscheidung über die Annahme der Mittel durch den Stadtrat der Stadt Plauen steht noch aus.