Grundschule Friedrich Rückert
Der rund 900 Quadratmeter große Schulgarten der Grundschule Friedrich Rückert soll umfassend neugestaltet werden. Im Rahmen der EFRE-(NiSE)-Förderung entsteht ein vielseitiger Lern-, Erlebnis- und Aufenthaltsraum, der Naturerfahrung, praktisches Lernen und Erholung miteinander verbindet.
Bilder vor Baustart
Hintergrund
Der bestehende Schulgarten hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Struktur und Nutzbarkeit verloren. Gleichzeitig stellt er eine besondere Ressource für den Schulalltag dar.
Schulgärten ermöglichen es, Natur unmittelbar zu erleben, ökologische Zusammenhänge zu verstehen und Verantwortung für Pflanzen und deren Entwicklung zu übernehmen. Darüber hinaus bieten sie Raum für Bewegung, gemeinschaftliches Lernen, Ruhe und Erholung außerhalb des Klassenzimmers.
Ziel der Neugestaltung ist es deshalb, den Schulgarten langfristig zu erhalten und sowohl funktional als auch gestalterisch und ökologisch aufzuwerten. Die Planung wird dabei eng mit der Grundschule abgestimmt.
Was ist geplant?
Der Schulgarten soll neu gegliedert und mit unterschiedlichen Lern-, Aufenthalts- und Naturbereichen ausgestattet werden.
Geplant sind unter anderem:
- ein „Grünes Klassenzimmer“ als wetter- und sonnengeschützter Lernort im Freien
- eine neue und übersichtliche Wegeführung mit Haupt- und Nebenwegen
- eine robuste und vandalismussichere Einfriedung, bei deren Gestaltung sich die Schülerinnen und Schüler beteiligen können
- klassische Beete und zusätzliche Hochbeete
- ein kleiner Wirtschaftsbereich mit Unterstellmöglichkeiten für Gartengeräte und einer Kompostanlage
- schattige Aufenthalts- und Ruhebereiche im vorhandenen Baumbestand
- verschiedene Naturbeobachtungsbereiche
- Blühstreifen mit gebietseigenem Saatgut zur Förderung der Artenvielfalt
- ein kleiner Naschgarten mit Obstgehölzen und Beerensträuchern
- offene Flächen für Bewegung, freies Spiel und Projekte der Schülerinnen und Schüler
So soll ein naturnaher, robuster und pflegeleichter Schulgarten entstehen, der ökologische und pädagogische Anforderungen mit einer zeitgemäßen Gestaltung verbindet und langfristig von der gesamten Schulgemeinschaft genutzt werden kann.
Planung
Susanne Augsten
Garten und Landschaftsarchitektur,
Erbsbühl 10
95119 Naila
Zeitplan
- Baubeginn: März 2027
- Bauende: August 2027
Kosten und Förderung
- Gesamtausgaben geplant: 156.000 EUR
- Davon Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE): 117.000 EUR
- Die Stadt trägt einen Eigenanteil i.H.v.: 39.000 EUR