Hintergrund zu den Deutsch-Deutschen Filmtagen
Die Deutsch-Deutschen Filmtage der Partnerstädte Hof und Plauen wurden 2009 ins Leben gerufen. Was zunächst als einmalige Veranstaltungsreihe gedacht war, entwickelte sich schnell zu einem festen Bestandteil der Zusammenarbeit beider Städte.
Unter dem Motto „Von der Teilung zur Einheit“ beschäftigen sich die Filmtage mit der Geschichte des geteilten und wiedervereinigten Deutschlands. Dokumentar- und Spielfilme bilden dabei den Ausgangspunkt für Gespräche über persönliche Erfahrungen, politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen.
Ein besonderer Bestandteil sind die Begegnungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Ehemalige politische Akteurinnen und Akteure, Betroffene, Flüchtlinge und Fluchthelfer, Historikerinnen und Historiker sowie Filmschaffende berichten von ihren Erfahrungen und ordnen historische Ereignisse ein.
Die Filmtage richten sich an Besucherinnen und Besucher aller Generationen. Ein Teil des Programms wird speziell für Schülerinnen und Schüler angeboten und soll insbesondere jungen Menschen einen persönlichen Zugang zur jüngeren deutschen Geschichte ermöglichen.
Über die Jahre ist ein bundesweites Netzwerk aus Partnern und Unterstützern entstanden. Dadurch kann das umfangreiche Programm der Deutsch-Deutschen Filmtage weiterhin bei freiem Eintritt angeboten werden.