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Datum: 02.06.2024

+++Ticker zum angekündigten Starkregen+++

13.00 Uhr: Kurzes Update Großeinsatz im »Schwarzen Holz«: Lage-Update am Montag (17.08.)

Nach dem tagelangen Großeinsatz stellt sich die Situation im Waldgebiet deutlich entspannter dar, Wachsamkeit bleibt aber weiterhin geboten.

Die Witterung mit einsetzendem Regen wird als positive Entwicklung bewertet, reicht den Einsatzkräften zufolge jedoch bei Weitem noch nicht aus, weshalb weiterhin und auf ergiebigeren Niederschlag gehofft wird.

Der operative Schwerpunkt hat sich nun vollständig auf die Nachsorge und die Aufräumarbeiten verlagert.

  • Rückbau der Technik: Die im gesamten Einsatzgebiet verstreuten Kreisregner und technischen Großgeräte werden derzeit eingesammelt, geprüft und gereinigt.
  • Personaleinsatz vor Ort: Die Zahl der Einsatzkräfte wurde drastisch reduziert. Aktuell sind nur noch rund zehn Personen im Gebiet, die in den kommenden Schritten perspektivisch auf eine reine Kontrolltätigkeit übergehen werden.
  • Sicherheitslage: Da das Risiko von verbleibenden Glutnestern oder potenziellen neuen Einsatzlagen – bedingt durch die anhaltende Trockenheit der Vormonate – weiterhin besteht, bleibt das Gebiet vorerst unter Beobachtung.

7.00 Uhr: Lage im Schwarzen Holz: Fazit am Sonntag

Am heutigen Sonntagmorgen zieht die Stadt Plauen ein positives, wenn auch weiterhin vorsichtiges Zwischenfazit nach intensiven Tagen der Brandbekämpfung. Seit dem Ausbruch des Feuers am vergangenen Dienstag haben die Einsatzkräfte unermüdlich gegen die Glutnester in dem rund sieben Hektar großen Waldgebiet „Schwarzes Holz“ gekämpft, um die Fläche vollständig brandfrei zu bekommen.

​Die intensive Zusammenarbeit aller beteiligten Einheiten hat dazu geführt, dass sich die Lage mittlerweile maßgeblich entspannt hat. Ein sichtbares Zeichen für diese Entspannung ist die organisatorische Anpassung: Die operative Einsatzleitung wurde bereits am Samstagabend in die Feuerwache verlegt. Da für die laufenden Arbeiten ein geringerer Löschwasserbedarf besteht, konnte das Technische Hilfswerk (THW) die stabile Wasserleitung zum Teich in Taltitz abbauen. Als Sicherheitsreserve verbleibt jedoch ein Behältnis mit einem Fassungsvermögen von 21.000 Litern vor Ort, das bei Bedarf ebenso wie der eingerichtete Pendelverkehr zum Behälter in Oberlosa jederzeit kurzfristig wieder aktiviert werden kann.

​Informationen zur Nacht

Die Einsatzkräfte wurden planmäßig für die Nachtschicht ausgetauscht. Über die gesamten Nachtstunden hinweg wurden mit Drohnenunterstützung gezielt vereinzelte Glutnester lokalisiert und abgelöscht. Parallel dazu setzte der Waldbesitzer gestern seine Aufräumarbeiten mit schweren Forstmaschinen fort.

Im Laufe des Samstagnachmittags sowie in der vergangenen Nacht gab es im Einsatzgebiet kaum noch nennenswerte Feststellungen.

Fazit und Ausblick

​„Dass wir heute diesen Stand erreichen konnten, ist das Ergebnis eines extrem professionellen Einsatzes aller Beteiligten“, so Einsatzleiter Patrick Heinritz. Der Fokus liegt nun auf der weiteren Nachsorge. Die Lage bleibt auch in den kommenden Stunden unter Beobachtung, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen. "Das Wetter sollte uns heute in die Karten spielen. Seit den Morgenstunden regnet es, was die Lage weiter entspannt. Und: die nächtlichen Kontrollgänge und Drohnenflüge haben bestätigt: Es wurden keine neuen Brandherde entdeckt, die Einsatzkräfte konnten die Nachlöschmaßnahmen erfolgreich fortsetzen", so der Einsatzleiter.

07.30 Uhr: Brandbekämpfung kommt voran - Einsatzkräfte planmäßig reduziert

​Die Brandbekämpfung im Waldgebiet „Schwarzes Holz“ verläuft weiterhin erfolgreich. Wie die Einsatzleitung am frühen Morgen des Samstags (15. August) mitteilt, konnte die Anzahl der Einsatzkräfte vor Ort inzwischen planmäßig reduziert werden. Die Gesamtausdehnung des Brandgebiets ist unverändert stabil bei rund 7 Hektar. Die Gesamtentwicklung zeichnet sich weiterhin vorsichtig positiv ab.

​Tagesplan für Samstag (15. August): Gezielte Nachlöscharbeiten und Schutz von Jungbeständen

​Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt heute auf der Punktbekämpfung von verbliebenen Glutnestern und Restlöscharbeiten:

  • ​Drohneneinsatz der Johanniter: Die Johanniter sind heute erneut mit ihrer Drohne im Einsatz, um das Gelände gezielt nach heißen Stellen und verdeckten Wärmequellen abzusuchen. Auf Basis dieser Daten wird punktgenau gelöscht.
  • Schutz gefährdeter Waldflächen: Ein besonderes Augenmerk gilt heute dem Schutz eines angrenzenden Bestandsgebiets mit zahlreichen Neuanpflanzungen. Hier muss ein Übergreifen oder Neuaufflammen im jungen Baumbestand sicher verhindert werden.
  • ​Einsatz von schwerem Gerät und Kreisregnern zeigt Wirkung
  • ​Auch am heutigen Samstag kommen spezialisierte Techniken zum Einsatz, die sich bereits bewährt haben:
  • Schweres Forstgerät: Das am Freitag durch den Waldbesitzer bereitgestellte schwere Gerät wird heute erneut eingesetzt, um Zugänge zu schaffen und Schneisen zu beräumen.
  • Kreisregner: Die aufgestellten Kreisregner zeigen weiterhin guten Erfolg bei der Beregnung und Befeuchtung der betroffenen Flächen und bleiben im Dauerbetrieb.
  • ​Stabil gestaffelte Wasserversorgung
  • ​Die Logistik zur Löschwasserversorgung steht nach wie vor auf einem sicheren Fundament:
  • Leistungsstarke Zuleitung: Die Hauptwasserversorgung wird durch das Technische Hilfswerk (THW) aus Richtung Taltitz aufrechterhalten.
  • Pendelverkehr: Als zweite Wasserentnahmestelle dient das Gewerbegebiet Oberlosa. Von dort aus transportieren Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr Löschwasser aus bereitgestellten Großbehältern an die Einsatzstelle.  Um den bisherigen Löscherfolg nicht zu gefährden, bitten wir,  die Einsatzkräfte dort ungestört arbeiten zu lassen.
  • Abstimmung mit dem ZWAV: Die maximal zulässige Entnahmemenge wurde in direkter Abstimmung mit dem Zweckverband Wasser/Abwasser Vogtland (ZWAV) vor Ort am Schieber präzise eingestellt, um die Stabilität des öffentlichen Wassernetzes jederzeit zu gewährleisten.


Einsatzzahlen: insgesamt 120 Personen, davon 30 Personen der Feuerwehren etc im Wald, dazu 60 Personen vom THW, Rest: Lagezentrum mit Polizei und Rettungszweckverband.
​Hintergrund und Chronologie

​Der Waldbrand im „Schwarzen Holz“ zwischen Meßbach und Thiergarten brach am Dienstagabend aus; die ersten Einsatzkräfte wurden um 18:18 Uhr alarmiert. Am heutigen Samstag befindet sich der Großeinsatz im fünften Tag.  

15 Uhr | Maßnahmen im „Schwarzen Holz“ zeigen Wirkung – Einsatzkräfte bleiben vor Ort

Die Löscharbeiten im „Schwarzen Holz“ zeigen weiterhin die gewünschte Wirkung. Die am Freitagvormittag eingeleiteten Maßnahmen werden fortgesetzt. Dazu gehören die Bekämpfung von Glutnestern mit handgeführten Rohren, der Einsatz von Kreisregnern sowie die Arbeiten mit schwerer Forsttechnik.

Die eingesetzte Bodenfräse hat den unteren Randbereich in Richtung der Ortslage Unterlosa inzwischen erfolgreich bearbeitet. Feuerwehrkräfte begleiten die Arbeiten und löschen freigelegte Glutnester unmittelbar ab.

Obwohl die Temperaturen und der Wind im Tagesverlauf zunehmen, kam es bislang weder zu einem erneuten Aufflammen noch zu einer weiteren Ausbreitung des Feuers. Das Einsatzgebiet wird weiterhin mit Drohnentechnik kontrolliert. Sobald dabei eine erhöhte Wärmeentwicklung festgestellt wird, können die Kräfte am Boden frühzeitig eingreifen.

In der Nacht bleiben rund 20 bis 25 Feuerwehrkräfte vor Ort. Das Technische Hilfswerk hält weiterhin die Wasserversorgung von der Ortslage Unterlosa bis zum Einsatzgebiet aufrecht. Auch am Samstag werden Einsatzkräfte am Berg präsent sein und die verbliebenen Glutnester weiter bearbeiten. Die Zahl der eingesetzten Kräfte wird schrittweise reduziert.

Aufgrund der angekündigten hohen Temperaturen, der trockenen Böden und des Windes bleibt die Lage jedoch angespannt. Die Einsatzkräfte befinden sich weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft.

Patrick Heinritz, Fachgebietsleiter Brandschutz, appeliert:

„Allen Schulanfängern wünsche ich für morgen zunächst alles Gute und viel Glück für den neuen Lebensabschnitt. Gleichzeitig appelliere ich eindringlich an Eltern und Verwandte: Bitte verzichten Sie am Wochenende vollständig auf Feuerwerk und Pyrotechnik. Die Böden sind ausgetrocknet, der Wind nimmt zu und die Sonneneinstrahlung ist stark. Bitte meiden Sie außerdem die Wälder so gut es geht, damit keine weiteren Gefahren entstehen.“

Die über die Warn-App NINA veröffentlichte Warnung vor Rauchbelästigung konnte inzwischen aufgehoben werden.

10.50 Uhr: Tagesplan Tag 4: Einsatz von Forstrückegerät und Bodenfräse

Am Morgen wurde die Lage im „Schwarzen Holz“ aktualisiert bewertet und mit den Drohnen- und Wärmebildern von oben abgeglichen. Die Johanniter Unfallhilfe unterstützt hierbei weiterhin.

Heutiger (14. August) Plan für die Löscharbeiten ist es, weiterhin mit handgeführten Rohren und dem Einsatz von Kreisregnern Glutnester, Rest-Ablöschungen oder auch aufflammendes Material zu bekämpfen.

Erstmals kommt heute schweres Gerät zum Einsatz: „Ein Forstrückegerät sowie eine Bodenfräse unterstützen die Arbeiten, sodass kontinuierlich Seitenränder und auch tief brennendes Material wie Baumstümpfe beseitigt und liquidiert werden können“, so Patrick Heinritz, Fachgebietsleiter Brandschutz.

Auch heute sind wieder etwa 120 Personen im Einsatz. Schaum zum Löschen kann nicht eingesetzt werden, da sich der Bereich in einem Trinkwasser-Einzugsgebiet befindet und dies dann nicht zulässig ist. Die Hubschrauber sind heute nicht im Einsatz.

Die wirksamen Maßnahmen am Boden laufen kontinuierlich weiter. Die Anzahl an Einsatzkräften soll sukzessive reduziert werden - vorausgesetzt, steigende Temperaturen, Wind oder ein erneutes Auffachen des Feuers sorgen nicht für eine Planänderung.

Eine Prognose, wie lange der Einsatz noch andauern wird, ist schwierig zu stellen. Über das Wochenende soll jedoch ein verminderter Kräftemitteleinsatz weiterhin präsent sein. 

06.30 Uhr: Lagebericht am Freitagmorgen

Das Feuer im Schwarzen Holz hält die Einsatzkräfte mittlerweile den vierten Tag in Atem. Das Feuer war am Dienstag, den 10. August um 18.18 Uhr gemeldet worden und seitdem ist beständig ein großes Team mit viel Manpower im Einsatz.

Rückblick auf die Nacht: Gezieltes Vorgehen gegen Glutnester

In der vergangenen Nacht waren erneut rund 130 Kräfte im Einsatz. Immer wieder mussten frisch aufflammende Glutnester bekämpft werden. Um effizient vorzugehen, wurden Luft- und Bodeneinsatz eng miteinander verknüpft:

• Kontrolle aus der Luft: Das Gebiet wurde durchgehend und engmaschig mit einer Drohne der Johanniter überwacht.

• Flexibler Regnereinsatz: Wo die Drohnendaten erhöhte Temperaturen anzeigten, wurden die Kreisregner bedarfsgerecht umgesetzt und gezielt platziert.

• Körperlicher Bodeneinsatz: Unverändert wichtig bleibt die manuelle Arbeit am Boden. Das Umgraben der Erde ist zwingend erforderlich, damit das Löschwasser die nötige Eindringtiefe erreicht und die tief sitzende Energie im Boden gelöscht werden kann.

• Größe: Das Einsatzgebiet erstreckt sich unverändert über die 7 Hektar

Während der Nacht lösten sich die Einsatzkräfte Stück für Stück ab. Einheiten aus Stöckigt, Kauschwitz und Zwoschwitz waren während dieser Nacht im Einsatz, um Glutnester gezielt aufzuspüren und abzulöschen. Dieses punktuelle Vorgehen zeigt in den Nachtstunden die beste Wirkung.

Ein Ausblick auf den heutigen Tag folgt.

„Der Schulanfang an diesem Wochenende ist für viele Familien in unserer Stadt ein wunderbarer und bedeutender Anlass, den wir jedem von Herzen gönnen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Waldbrandlage richten wir jedoch einen dringenden Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Bitte verzichten Sie in diesem Jahr konsequent auf private Feuerwerke und Pyrotechnik. Unsere Einsatzkräfte kämpfen seit Tagen unter extremen Bedingungen gegen die Flammen und arbeiten an ihrer absoluten Belastungsgrenze. Wir bitten ausdrücklich um Vernunft, Rücksichtnahme und Ihr Verständnis, damit dieses Wochenende für alle ein sicheres Fest bleibt. Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen sehr", so Dr. René Schreiter, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung.

19.40 Uhr: Löscharbeiten auf 7 Hektar dauern an - Hohe Temperaturen fordern Einsatzkräfte

Die Bekämpfung des Waldbrandes in Plauen setzt sich am dritten Tag unverändert fort. Die betroffene Brandfläche bewegt sich weiterhin konstant bei rund 7 Hektar.

Kontinuierlicher Löscheinsatz und Technik

Die Löscharbeiten gehen ohne Unterbrechung weiter. Die Wasserversorgung vor Ort ist voll im Betrieb; unter anderem laufen Ringregner dauerhaft, um das Areal kontinuierlich zu befeuchten. Am heutigen Tag hat ein geplanter Austausch der Einsatzkräfte stattgefunden. Aktuell befinden sich weiterhin rund 120 Einsatzkräfte und Helfer vor Ort im Einsatz.

Wetterprognose und Bedingungen vor Ort

Die Bedingungen bei der Brandbekämpfung und die körperliche Beanspruchung der Kräfte bleiben enorm hoch. Auch für den morgigen Tag sind unverändert hohe Temperaturen angekündigt, was die Löscharbeiten weiterhin sehr anspruchsvoll macht. Erleichterung und eine gewisse Feuchtigkeit erhofft man sich von der angekündigten nächtlichen Abkühlung auf etwa 11 °C.

Betretungsverbot und Ermittlungen

Das Betretungsverbot für den betroffenen Wald gilt weiterhin uneingeschränkt. Ermittlungen zur Brandursache durch die Polizei können erst aufgenommen werden, wenn der Brand vollständig gelöscht ist. Da das Waldgebiet derzeit nicht begehbar ist, liegen dazu aktuell noch keine Informationen vor. 

17.30 Uhr: Bevölkerung zeigt Dankbarkeit

An der Unterlosaer Straße haben Anwohner ein Schild aufgestellt, um sich bei allen Einsatzkräften zu bedanken.

17.06 Uhr: Weitere Unterstützung aus anderen Landkreisen angekommen

Der Vogtlandkreis weitet seine Unterstützung bei der Bekämpfung des Großbrandes weiter aus. Aus dem Landkreis Bautzen werden zudem insgesamt 44 sogenannte Kreisregner zur Verfügung gestellt. Die über Feuerwehrschläuche mit Wasser versorgten Geräte ermöglichen eine kontinuierliche Bewässerung größerer Flächen. Sie können unter anderem dazu eingesetzt werden, bereits abgelöschte Bereiche feucht zu halten und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Der Erzgebirgskreis unterstützt mit zusätzlichem Handwerkszeug zur Bodenbearbeitung, darunter Löschrucksäcke und Wiedehopfhacken. Die Ausrüstung soll insbesondere dabei helfen, Glutnester zu erreichen und die weitere Bodenbearbeitung im Brandgebiet zu unterstützen.

Bereits seit Mittwoch sind inzwischen mehr als 40 Einsatzkräfte aus dem Katastrophenschutz des Vogtlandkreises in die Brandbekämpfung eingebunden. Zudem stellte der Landkreis Schläuche und weitere Ausrüstungsgegenstände bereit. Unterstützung erfolgte darüber hinaus durch den Freistaat Sachsen aus der Luft.

16.53 Uhr: Vogtlandkreis erlässt Betretungsverbot für Waldgebiet »Schwarzes Holz« und verstärkt Unterstützung

Aufgrund der anhaltend hohen Waldbrandgefahr erlässt der Vogtlandkreis (Untere Forstpolizeibehörde) eine Allgemeinverfügung für die Sperrung des Waldgebietes „Schwarzes Holz“ bei Plauen. Das Betreten und Befahren des gekennzeichneten Gebietes laut Lageplan wird mit sofortiger Wirkung bis auf Widerruf untersagt.

Das Verbot gilt für sämtliche Wald- und Waldnebenflächen im Sinne des SächsWaldG, einschließlich der Waldwege, Rückegassen oder sonstiger innerhalb des gekennzeichneten Gefahrenbereiches gelegener Flächen. Von dem Verbot ausgenommen sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Polizei, des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes, der Forstbehörden sowie sonstige Personen, die von den zuständigen Behörden mit Einsatz-, Kontroll-, Sicherungs- oder Aufräumarbeiten beauftragt wurden.

Die entsprechende Allgemeinverfügung ist auf der Webseite des Vogtlandkreises unter www.vogtlandkreis.de/SperrungWaldgebiet zu finden.

16.15 Uhr: Landesdirektions-Präsident Béla Bélafi besuchte Einsatzkräfte in Plauen

Der Präsident der Landesdirektion Sachsen, Béla Bélafi, hat am heutigen Donnerstag seinen Besuch in Plauen für einen Abstecher zu den Einsatzkräften des Großbrandes im „Schwarzen Holz“ in Plauen/Meßbach genutzt. Vor Ort sprach er den Helferinnen und Helfern seinen persönlichen Dank für ihren unermüdlichen Einsatz aus.

In Begleitung von Plauens Oberbürgermeister Steffen Zenner informierte sich Bélafi am frühen Nachmittag detailliert über die Ereignisse der vergangenen Tage, das aktuelle Einsatzgeschehen sowie die geplanten nächsten Schritte. Bei dem Vor-Ort-Termin fand zudem ein enger fachlicher Austausch mit dem Plauener Brandschutz-Chef Patrick Heinritz und dem Fachbereichsleiter für Sicherheit und Ordnung, Dr. René Schreiter, statt.

Sein Besuch in Plauen hing direkt mit der Übergabe eines Fördermittelbescheides am heutigen Donnerstag (13. August) zusammen, der die Freilegung der Syra im Innenstadtgebiet an der Melanchthonstraße möglich macht. Im Anschluss nutzte er die Gelegenheit, um sich ein Bild des Geschehens bei dem genannten Waldbrand zu machen. 

14.00 Uhr: Stabiler Löscherfolg durch gemeinsame Zusammenarbeit - Wachsamkeit bleibt wegen Wind geboten

Der Großeinsatz zur Bekämpfung des Waldbrandes zeigt weiterhin zunehmenden Erfolg. Die Lage vor Ort ist stabil, und die Einsatzkräfte hoffen, die Kräfte in den Abendstunden reduzieren zu können. Dies hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung des Windes ab, der bei stärkerem Auftreten die Lage wieder verschlimmern könnte.

Herausfordernde Topografie und erfolgreicher Hubschraubereinsatz
​Die größte Herausforderung bleibt nach wie vor die Geländetopografie: Das betroffene Gebiet ist extrem schwer zugänglich und befindet sich in steiler Hanglage. Die Gesamtfläche des Brandherdes beläuft sich unverändert auf etwa 7 Hektar.

​Im Laufe des Tages kam es am Boden vereinzelt zu einer erneuten Rauchentwicklung und einer Neuaufflammung. Diese wurde jedoch umgehend durch den im Dauereinsatz befindlichen Hubschrauber entdeckt und konnte schnell durch die Kräfte am Boden bekämpft werden. Der Hubschrauber ist im Pendelverkehr im Einsatz: Nach jeweils zwei Stunden Flugzeit muss die Maschine zum Betanken landen.

​THW errichtet 2,3 Kilometer lange Wasserversorgung
​Dass schnell auf neue Brandherde reagiert werden kann, ist auch der stabilen Wasserversorgung zu verdanken, die das Technische Hilfswerk (THW) aufgebaut hat. Die eigens errichtete, 2,3 Kilometer lange Schlauchleitung sichert den ständigen Löschwasserbedarf vor Ort.

​Der Einsatz von Löschschaum ist in dem betroffenen Gebiet strengstens untersagt, da es sich um ein Wasserschutzgebiet handelt.

​Dank an Einsatzkräfte und Bevölkerung

​René Schreiter zieht ein positives Zwischenfazit zur engen Zusammenarbeit und betont die starke Unterstützung aus der Region:

​„Hier greift wirklich alles Hand in Hand mit den überörtlichen und örtlichen Kollegen aus der ganzen vogtländischen und überregionalen Feuerwehrfamilie sowie Rettungsdienst und THW. Auch der Kreisbrandmeister des Vogtlandkreises unterstützt regelmäßig persönlich vor Ort. Zudem erfahren wir eine riesige Unterstützung und große Dankbarkeit aus der Bevölkerung – dafür sind wir als Einsatzkräfte extrem dankbar.“

​Die Feuerwehr und alle beteiligten Organisationen bleiben weiterhin wachsam und im Einsatz, um den Brand endgültig unter Kontrolle zu bringen.

10.45 Uhr: Vollsperrung Unterlosaer Straße geplant, Hubschrauber wieder vor Ort

Auf der Verbindung zwischen Unterlosa und Taltitz, der Unterlosaer Straße, wurden durch das THW in der Nacht Leitungen über die Fahrbahn verlegt, um die Wasserversorgung von einem Teich in Taltitz bis zum Feld vor dem „Schwarzen Holz“ sicherzustellen. Die betroffene Straße war bisher nicht offiziell gesperrt. Nun wird eine entsprechende Vollsperrung eingerichtet. Dies betrifft den Bereich der Unterlosaer Straße bis zum Taltitzer Weg in Unterlosa. Die Bevölkerung wird darum gebeten, sich auf diese Sperrung einzustellen und Umfahrungen einzuplanen.

Aktuell ist auch wieder der Löschhubschrauber am Einsatzort eingetroffen.

07.00 Uhr: Aktueller Lagebericht zur Bekämpfung des Brandes im Bereich »Schwarzes Holz«

Ausdehnung stabilisiert – Brandbekämpfung im steilen Gelände dauert an

Lageentwicklung und Brandumfang

Die feuchtkalte Witterung in der Nacht zu Donnerstag hat das Einsatzgeschehen begünstigt. Den Einsatzkräften gelang es, eine weitere Ausbreitung des Feuers erfolgreich zu verhindern. Die betroffene Fläche bleibt stabil bei rund 7 Hektar.

Luftaufklärung und Wetterüberwachung

Die Drohne der Johanniter-Unfall-Hilfe fliegt durchgängig über dem Brandgebiet. Das Gebiet wird fortlaufend mittels Optik- und Wärmebildkameras aus der Luft auf Glutnester überprüft.

Wetter- und Windprognosen werden kontinuierlich ausgewertet, um auf etwaige Winddrehungen unverzüglich reagieren zu können.

Einsatz von Löschhubschraubern

Aufgrund der unwegsamen Hanglage wird die Brandbekämpfung ab voraussichtlich 9 Uhr durch den Einsatz eines Löschhubschraubers aus der Luft unterstützt. Um die Mittagszeit ist der Anflug eines zweiten Löschhubschraubers vorgesehen.

Herausforderungen und Bodenbekämpfung

Die Löscharbeiten gestalten sich anspruchsvoll. Das Brandgebiet liegt an einem steilen Hang und weist durch vorangegangene Renaturierungsmaßnahmen einen hohen Bestand an Boden- und Totholz auf.

Trinkwasserschutzgebiet: Da sich das Areal in einem Trinkwasserschutzgebiet befindet, darf kein Löschschaum eingesetzt werden. Die Bekämpfung erfolgt ausschließlich mit Wasser und per Handarbeit.

  • Wasserversorgung (THW): Das Technische Hilfswerk (THW) hat in der Nacht eine ca. 2,5 Kilometer lange, feste Wasserversorgungsleitung von einem Teich in Talitz bis zum Feld vor dem „Schwarzen Holz“ (aus Richtung Unterlosa) aufgebaut. Hierzu waren rund 50 Einsatzkräfte aus drei Zügen der THW-Fachgruppe Wasser im Einsatz.

  • Handarbeit im Gelände (Feuerwehr): Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr arbeiteten in der Nacht im Fußtrupp-Einsatz direkt im Brandgebiet. Ausgerüstet mit Hacken, Schaufeln und Löschrucksäcken wurden Bäume beseitigt und Glutnester im Boden manuell freigelegt und abgelöscht. Zur Aufrechterhaltung der Arbeiten wurden weitere Löschrucksäcke nachgefordert.

Tagesziel und weiteres Vorgehen

Der Schwerpunkteinsatz am heutigen Tag umfasst folgende Maßnahmen:

  • Gezieltes Aufspüren weiterer verdeckter Glutnester mittels Wärmebilddaten.

  • Durchführung intensiver Löscharbeiten in der Tiefe des Waldbodens.

  • Konsequentes Verhindern eines erneuten Aufflammens des Feuers.

Eingesetzte Kräfte

Zu Spitzenzeiten befinden sich rund 180 Personen im Einsatz. Neben der Plauener Berufsfeuerwehr und den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren unterstützen auch Feuerwehren aus Auerbach, Ruppertsgrün, Pausa, Treuen, Jocketa, Rautenkranz, Markneukirchen und Oelsnitz sowie das THW, die Polizei und der Rettungszweckverband die Brandbekämpfung.

Die Berufsfeuerwehr sichert den Wachschutz im Stadtgebiet parallel ab.

Gesundheit der Einsatzkräfte

Trotz der schweren körperlichen Belastung im Gelände sind keine schwerwiegenden Verletzungen zu beklagen. Zwei Einsatzkräfte wurden aufgrund leichter Kreislaufbeschwerden medizinisch versorgt. 

18.45 Uhr: Löscharbeiten beim Waldbrand im »Schwarzen Holz« dauern an - rund 130 Einsatzkräfte im Löscheinsatz

Die Bekämpfung des Waldbrandes im Bereich „Schwarzes Holz“ im Plauener Ortsteil Meßbach wird weiterhin fortgeführt. Derzeit befinden sich rund 130 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren der Region, Katastrophenschutz, Technischem Hilfswerk (THW) und Polizei sowie Rettungszweckverband vor Ort im Einsatz. Aufgrund der Witterungs- und Bodenlage ist mit einem Abschluss der Löscharbeiten innerhalb der nächsten Stunden nicht zu rechnen; der Einsatz wird sich über die Nacht erstrecken.

Bedingungen im Unterholz: Auffrischender Wind erschwert die Löscharbeiten vor Ort, da im Unterholz kontinuierlich neue Glutnester aufflammen. Zur Bekämpfung dieser Brandherde wurde zusätzliche Technik – darunter Löschrucksäcke und Einreißhaken – aus benachbarten Landkreisen nachgefordert. Das THW prüft derzeit den Aufbau einer stabilen Löschwasserversorgung über die Hanglagen, um die Versorgung an den Brandstellen zu sichern. 

Einsatz der Löschhubschrauber wird morgen fortgesetzt: Die aus der Luft unterstützenden Löschhubschrauber haben ihren Betrieb gegen 17.30 Uhr vorerst eingestellt. Der Lufteinsatz wird am morgigen Tag ab etwa 9 Uhr wieder aufgenommen. Für die Nachtstunden hoffen die Einsatzkräfte auf abflauenden Wind und sinkende Temperaturen im einstelligen Bereich, was das Abkühlen der Glutnester begünstigen würde.

Dank des Oberbürgermeisters

Oberbürgermeister Steffen Zenner hob den gemeinsamen Einsatz aller Beteiligten hervor:
„Ein großes Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern vor Ort – ob von den Freiwilligen Feuerwehren, der Berufsfeuerwehr, dem Technischen Hilfswerk, dem Katastrophenschutz oder der Polizei. Diese Sonderlage zeigt einmal mehr, wie wichtig das behördenübergreifende Zusammenspiel in solchen Situationen ist. Die Witterung mit Wind und hohen Temperaturen stellt bei der Brandbekämpfung eine Anforderung dar, die nur gemeinsam bewältigt werden kann."

14.00 Uhr: Hinweis zur Talsperre Pirk

Die Talsperre Pirk ist aktuell Teil des Einsatzgebietes der Löschhubschrauber. Von dort nehmen die Hubschrauber Löschwasser für die Brandbekämpfung in Meßbach auf.

Die Einsatzkräfte bitten dringend darum, den Bereich der Talsperre und insbesondere die Staumauer zu meiden. Dadurch sollen mögliche Gefahren für Besucher vermieden und die Löscharbeiten nicht beeinträchtigt werden.

13.50 Uhr: Einsatzgeschehen stabil

Aktuell werden die Einsatzkräfte ausgetauscht und der Katastrophenschutz übernimmt als Ablöse für die anderen Kräfte. Das Einsatzgeschehen ist aktuell stabil. Gegen 18 Uhr erfolgt die nächste Meldung zum Einsatzgeschehen, außer es gibt besondere Entwicklungen im Brandgeschehen.

13.45 Uhr: Hintergrundinfos zu Hubschraubern

Der Einsatzleiter für die Polizeihubschrauberstaffel hat vor Ort über die Löschhubschrauber informiert. Vor Ort ist die Abteilung 3 des Präsidiums der Bereitschaftspolizei, die dem Innenministerium zugeordnet ist. Sie sind generell hier in dem Fall für polizeiliche Aufgaben tätig. Ihre Aufgaben gehören zum Ausbau des Katastrophenschutzes, der seit fünf Jahren vom Land vorangetrieben wird. Auslöser dafür war damals der Brand in der Sächsischen Schweiz.

Zum Einsatz kommen in Plauen aktuell zwei neue Hubschrauber, die erst am 25. Juni ausgeliefert wurden und heute ihren zweiten Einsatz absolvieren. Der erste Einsatz war an der Gohrischheide.

Mit dabei ist ein Tankfahrzeug, das 8.000 Liter fasst. Pro Tankfüllung braucht ein Hubschrauber ungefähr 700 Liter Wasser. Die Menge an Wasser ist abhängig von dem Gesamtgewicht des Hubschraubers. Je nach Füllstand des Tanks kann der Hubschrauber bis zu 900 Liter Wasser aufnehmen. Bei vollem Tank kann er beispielsweise nur 500 Liter Wasser aufnehmen. Je leerer der Tank wird, desto mehr Liter - bis zu 900 - können aufgenommen und über dem Brandgebiet ausgekippt werden. Es sind pro Tankfüllung zehn bis zwölf Fahrtrunden möglich.

Angefordert werden kann die Unterstützung durch die Löschhubschrauber über den Kreisbrandmeister. Dann wird versucht, mit Personal so schnell wie möglich zum Einsatzort zu kommen. An Bord sind ein Techniker sowie ein Kollege, der die Befüllung koordiniert.

Das Wasser aus dem sogenannten „Bambi-Bucket“, dem kleinen Wasserbehälter, wird wie ein feiner Sprühnebel ausgegeben und kühlt dadurch den Boden.

13.00 Uhr: Bodentruppen und Löschhubschrauber bekämpfen verdeckte Glutnester im Verbund

Nach einer Brandschau-Begehung durch Patrick Heinritz (Fachgebietsleiter Brandschutz) und René Schreiter (Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung) zeigt der Einsatz von Löschhubschraubern erste sichtbare Erfolge. Dennoch bleibt die Lage im Waldgebiet anspruchsvoll: Durch auffrischenden Wind flammen verteilt liegende, teils verdeckte Glutnester immer wieder auf.

Wie Einsatzleiter Mario Wetzstein mitteilt, reicht der Einsatz aus der Luft allein nicht aus, um den Brand nachhaltig unter Kontrolle zu bringen. Entscheidend ist eine Kombination zusammen mit der Arbeit direkt am Boden. Um die Brandherde effektiv zu bekämpfen, ist die Einsatzstelle am Boden in zwei Abschnitte unterteilt:

 * Abschnitt 1: 25 Einsatzkräfte

 * Abschnitt 2: 27 Einsatzkräfte

Insgesamt 52 Feuerwehrleute leisten im unwegsamen Gelände körperliche Schwerstarbeit. Die Einsatzkräfte fahren mit Großtanklöschfahrzeugen über das Wegenetz so nah wie möglich an die Brandherde heran. Von dort aus werden Schlauchleitungen tief in das Dickicht verlegt, um die Glutnester direkt am Boden mit C- und D-Löschschläuchen manuell abzulöschen.

Zwischen den Hubschrauberbesatzungen und den Bodentruppen besteht eine Sicherheitsabstimmung. Sobald ein Löschhubschrauber zum Wasserabwurf ansetzt, ziehen sich die Kräfte am Boden zum Eigenschutz vorübergehend aus dem betroffenen Bereich zurück.

Sobald der Hubschrauber den Bereich verlassen hat, rücken die Feuerwehrleute unmittelbar nach, um das Wasser am Boden effizient zu verteilen und verdeckte Nester aufzuspüren.

Nur diese Kombination beider Löschmethoden kann den Brand nachhaltig unter Kontrolle bringen.

Die Löscharbeiten dauern weiterhin an.

10.46 Uhr: Weitere Sperrungen im Umkreis des Einsatzortes

Auch am Reuthhübel ist jetzt die Zufahrt zum Touristenweg gesperrt, ebenso wie in Unterlosa am Meßbacher Weg an der Kreuzung Taltitzer Weg.

Im Einsatz sind aktuell 35 Fahrzeuge (einschließlich Hubschrauber) und 115 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Plauen, der Freiwilligen Feuerwehren Thiergarten, Straßberg-Neundorf, Plauen-Stadtmitte, Stöckigt, Zwoschwitz, Großfriesen, Kauschwitz, Oelsnitz, Pausa, Markneukirchen, Neumark und Zeulenroda sowie der Wasserwacht Pirk, der Johanniter und der Polizei.

Der Löschhubschrauber hat bereits 2.200 Liter Wasser abgeworfen. Im weiteren Verlauf werden die Wirkung überprüft und weitere Flüge durchgeführt. Der Einsatz des zweiten Hubschraubers folgt dann unmittelbar.

10.05 Uhr: Löschhubschrauber im Einsatz

Aktuell wird der Wassertank an den Löschhubschrauber angehängt und es gibt einen erneuten Lageeinsatz. Anschließend fliegt der Hubschrauber an die Talsperre Pirk, um Wasser aufzunehmen. Gestartet wird mit 500 Litern Wasser je Löschvorgang. Die Wassermenge kann auf bis zu 900 Liter erhöht werden. Im Einsatz ist aktuell ein Polizeihubschrauber des Sächsischen Staatsministeriums des Innern aus Dresden, der gezielt für solche Einsätze ausgerüstet ist. Etwa 10.30 Uhr kommt ein weiterer Hubschrauber zum Einsatzort und wird mit unterstützen.

Zudem wurde eine Straßensperrung an der Kreuzung Unterlosaer Straße/Am Schwarzen Holz eingerichtet. Ein Durchkommen ist dort aktuell nicht möglich. Auch am Touristenweg ist eine Sperrung eingerichtet.

08.35 Uhr: Gebiet des Waldbrandes vermeiden

Aufgrund der andauernden Löscharbeiten wird darum gebeten, das Gebiet des Waldbrandes weiträumig zu meiden.

„Wir bitten alle Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer und generell alle Personen, das Gebiet weiträumig zu meiden, da dies sonst auch den Einsatz der Löschhubschrauber behindern kann“, so Dr. René Schreiter, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung.

07.28 Uhr: Einsatz der Löschhubschrauber voraussichtlich zwischen 8 und 9 Uhr

Nach einer aktuellen Lagebesprechung zum Einsatzgeschehen werden die Löschhubschrauber voraussichtlich zwischen 8 und 9 Uhr am Einsatzort eintreffen. Die Wasserentnahme soll dann aus der Talsperre Pirk erfolgen. Aktuell gibt es sehr viele Glutnester, die generelle Ausbreitung des Feuers konnte aber erfolgreich eingedämmt werden.

06.20 Uhr: Brandbekämpfung zeigt Erfolge, Löscharbeiten dauern an

Das Feuer im Gebiet „Schwarzes Holz“ konnte durch die anhaltenden Löscharbeiten unter Kontrolle gehalten werden und die Brandbekämpfung zeigt Erfolge. Betroffen sind aktuell etwa sieben Hektar Fläche, die sehr schwer zugänglich sind und sich teils in Hanglage mit viel Unterholz befinden. Um kurz vor 6 Uhr haben sich die Einsatzkräfte mit der Drohne ein aktuelles Bild der Lage verschafft. Es zeigt sich, dass die offenen Flammen deutlich eingegrenzt werden konnten. Jedoch ist der Boden noch sehr heiß, weswegen die Löscharbeiten voraussichtlich noch länger andauern werden – mindestens den gesamten Mittwoch (12. August) sowie voraussichtlich die Nacht zur Kontrolle.

Gegen 7.30 Uhr werden Löschhubschrauber aus Dresden erwartet, die die Löscharbeiten aus der Luft zusätzlich unterstützen sollen.

„Gegen 6 Uhr erfolgte eine erneute Alarmierung von Einsatzkräfte zur Verstärkung der aktuell im Einsatz befindlichen Kräfte. Uns hilft aktuell, dass die Luft hier vor Ort sehr feucht und kühl ist, was einen positiven Effekt auf die Löscharbeiten hat“, so René Schreiter, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung.

Die Bundesstraße 173 ist aktuell wieder für den Verkehr freigegeben. Es ist jedoch weiterhin mit Verkehrseinschränkungen durch Einsatzfahrzeige zu rechnen.

01.30 Uhr: Letztes Update für die Nacht - Lage weiterhin unverändert

Die Lage am Brandgebiet ist weiterhin unverändert. Die Löscharbeiten dauern auch in den Nachtstunden an.

Dies ist zunächst das letzte Update für die Nacht. Über die weitere Entwicklung informieren wir ab den Morgenstunden wieder.

Ab etwa 7.00 Uhr ist nach aktuellem Stand der Einsatz von drei Hubschraubern zur Unterstützung der Brandbekämpfung geplant. Diese sollen Löschwasser aus der Talsperre Pirk aufnehmen und über dem Brandgebiet abwerfen.

Bild vergrößern: Angekündigter Starkregen
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