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Datum: 14.08.2026

Maßnahmen im »Schwarzen Holz« zeigen Wirkung - Einsatzkräfte bleiben vor Ort

Die Löscharbeiten im »Schwarzen Holz« zeigen weiterhin die gewünschte Wirkung. Die am Freitagvormittag eingeleiteten Maßnahmen werden fortgesetzt. Dazu gehören die Bekämpfung von Glutnestern mit handgeführten Rohren, der Einsatz von Kreisregnern sowie die Arbeiten mit schwerer Forsttechnik.
Die eingesetzte Bodenfräse hat den unteren Randbereich in Richtung der Ortslage Unterlosa inzwischen erfolgreich bearbeitet. Feuerwehrkräfte begleiten die Arbeiten und löschen freigelegte Glutnester unmittelbar ab.
Obwohl die Temperaturen und der Wind im Tagesverlauf zunehmen, kam es bislang weder zu einem erneuten Aufflammen noch zu einer weiteren Ausbreitung des Feuers. Das Einsatzgebiet wird weiterhin mit Drohnentechnik kontrolliert. Sobald dabei eine erhöhte Wärmeentwicklung festgestellt wird, können die Kräfte am Boden frühzeitig eingreifen.
In der Nacht bleiben rund 20 bis 25 Feuerwehrkräfte vor Ort. Das Technische Hilfswerk hält weiterhin die Wasserversorgung von der Ortslage Unterlosa bis zum Einsatzgebiet aufrecht. Auch am Samstag werden Einsatzkräfte am Berg präsent sein und die verbliebenen Glutnester weiter bearbeiten. Die Zahl der eingesetzten Kräfte wird schrittweise reduziert.
Aufgrund der angekündigten hohen Temperaturen, der trockenen Böden und des Windes bleibt die Lage jedoch angespannt. Die Einsatzkräfte befinden sich weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft.
Patrick Heinritz, Fachgebietsleiter Brandschutz, richtet deshalb einen dringenden Appell an die Bevölkerung:
»Allen Schulanfängern wünsche ich für morgen zunächst alles Gute und viel Glück für den neuen Lebensabschnitt. Gleichzeitig appelliere ich eindringlich an Eltern und Verwandte: Bitte verzichten Sie am Wochenende vollständig auf Feuerwerk und Pyrotechnik. Die Böden sind ausgetrocknet, der Wind nimmt zu und die Sonneneinstrahlung ist stark. Bitte meiden Sie außerdem die Wälder so gut es geht, damit keine weiteren Gefahren entstehen.«
Die über die Warn-App NINA veröffentlichte Warnung vor Rauchbelästigung konnte inzwischen aufgehoben werden.