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Datum: 12.08.2026

Update Großeinsatz im »Schwarzen Holz": Bodentruppen und Löschhubschrauber bekämpfen verdeckte Glutnester im Verbund

Nach einer Brandschau-Begehung durch Patrick Heinritz (Fachgebietsleiter Brandschutz) und René Schreiter (Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung) zeigt der Einsatz von Löschhubschraubern erste sichtbare Erfolge. Dennoch bleibt die Lage im Waldgebiet anspruchsvoll: Durch auffrischenden Wind flammen verteilt liegende, teils verdeckte Glutnester immer wieder auf.
Wie Einsatzleiter Mario Wetzstein mitteilt, reicht der Einsatz aus der Luft allein nicht aus, um den Brand nachhaltig unter Kontrolle zu bringen. Entscheidend ist eine Kombination zusammen mit der Arbeit direkt am Boden. Um die Brandherde effektiv zu bekämpfen, ist die Einsatzstelle am Boden in zwei Abschnitte unterteilt:
* Abschnitt 1: 25 Einsatzkräfte
* Abschnitt 2: 27 Einsatzkräfte
Insgesamt 52 Feuerwehrleute leisten im unwegsamen Gelände körperliche Schwerstarbeit. Die Einsatzkräfte fahren mit Großtanklöschfahrzeugen über das Wegenetz so nah wie möglich an die Brandherde heran. Von dort aus werden Schlauchleitungen tief in das Dickicht verlegt, um die Glutnester direkt am Boden mit C- und D-Löschschläuchen manuell abzulöschen.
Zwischen den Hubschrauberbesatzungen und den Bodentruppen besteht eine Sicherheitsabstimmung. Sobald ein Löschhubschrauber zum Wasserabwurf ansetzt, ziehen sich die Kräfte am Boden zum Eigenschutz vorübergehend aus dem betroffenen Bereich zurück.
Sobald der Hubschrauber den Bereich verlassen hat, rücken die Feuerwehrleute unmittelbar nach, um das Wasser am Boden effizient zu verteilen und verdeckte Nester aufzuspüren.
Nur diese Kombination beider Löschmethoden kann den Brand nachhaltig unter Kontrolle bringen.
Die Löscharbeiten dauern weiterhin an.