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Datum: 13.08.2026

Update Großeinsatz im »Schwarzen Holz": Stabiler Löscherfolg durch gemeinsame Zusammenarbeit - Wachsamkeit bleibt wegen Wind geboten

Der Großeinsatz zur Bekämpfung des Waldbrandes zeigt weiterhin zunehmenden Erfolg. Die Lage vor Ort ist stabil, und die Einsatzkräfte hoffen, die Kräfte in den Abendstunden reduzieren zu können. Dies hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung des Windes ab, der bei stärkerem Auftreten die Lage wieder verschlimmern könnte.

Herausfordernde Topografie und erfolgreicher Hubschraubereinsatz
Die größte Herausforderung bleibt nach wie vor die Geländetopografie: Das betroffene Gebiet ist extrem schwer zugänglich und befindet sich in steiler Hanglage. Die Gesamtfläche des Brandherdes beläuft sich unverändert auf etwa 7 Hektar.

Im Laufe des Tages kam es am Boden vereinzelt zu einer erneuten Rauchentwicklung und einer Neuaufflammung. Diese wurde jedoch umgehend durch den im Dauereinsatz befindlichen Hubschrauber entdeckt und konnte schnell durch die Kräfte am Boden bekämpft werden. Der Hubschrauber ist im Pendelverkehr im Einsatz: Nach jeweils zwei Stunden Flugzeit muss die Maschine zum Betanken landen.

THW errichtet 2,3 Kilometer lange Wasserversorgung
Dass schnell auf neue Brandherde reagiert werden kann, ist auch der stabilen Wasserversorgung zu verdanken, die das Technische Hilfswerk (THW) aufgebaut hat. Die eigens errichtete, 2,3 Kilometer lange Schlauchleitung sichert den ständigen Löschwasserbedarf vor Ort.

Der Einsatz von Löschschaum ist in dem betroffenen Gebiet strengstens untersagt, da es sich um ein Wasserschutzgebiet handelt.

Dank an Einsatzkräfte und Bevölkerung
René Schreiter zieht ein positives Zwischenfazit zur engen Zusammenarbeit und betont die starke Unterstützung aus der Region:
»Hier greift wirklich alles Hand in Hand mit den überörtlichen und örtlichen Kollegen aus der ganzen vogtländischen und überregionalen Feuerwehrfamilie sowie Rettungsdienst und THW. Auch der Kreisbrandmeister des Vogtlandkreises schaut regelmäßig vorbei, um sich persönlich nach der Lage zu erkundigen. Zudem erfahren wir eine riesige Unterstützung und große Dankbarkeit aus der Bevölkerung - dafür sind wir als Einsatzkräfte extrem dankbar.«

Die Feuerwehr und alle beteiligten Organisationen bleiben weiterhin wachsam und im Einsatz, um den Brand endgültig unter Kontrolle zu bringen.