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Datum: 16.08.2026

Update: Lage im Schwarzen Holz: Fazit am Sonntag

Am heutigen Sonntagmorgen zieht die Stadt Plauen ein positives, wenn auch weiterhin vorsichtiges Zwischenfazit nach intensiven Tagen der Brandbekämpfung. Seit dem Ausbruch des Feuers am vergangenen Dienstag haben die Einsatzkräfte unermüdlich gegen die Glutnester in dem rund sieben Hektar großen Waldgebiet »Schwarzes Holz« gekämpft, um die Fläche vollständig brandfrei zu bekommen.

Die intensive Zusammenarbeit aller beteiligten Einheiten hat dazu geführt, dass sich die Lage mittlerweile maßgeblich entspannt hat. Ein sichtbares Zeichen für diese Entspannung ist die organisatorische Anpassung: Die operative Einsatzleitung wurde bereits am Samstagabend in die Feuerwache verlegt. Da für die laufenden Arbeiten ein geringerer Löschwasserbedarf besteht, konnte das Technische Hilfswerk (THW) die stabile Wasserleitung zum Teich in Taltitz abbauen. Als Sicherheitsreserve verbleibt jedoch ein Behältnis mit einem Fassungsvermögen von 21.000 Litern vor Ort, das bei Bedarf ebenso wie der eingerichtete Pendelverkehr zum Behälter in Oberlosa jederzeit kurzfristig wieder aktiviert werden kann.

Informationen zur Nacht:
Die Einsatzkräfte wurden planmäßig für die Nachtschicht ausgetauscht. Über die gesamten Nachtstunden hinweg wurden mit Drohnenunterstützung gezielt vereinzelte Glutnester lokalisiert und abgelöscht. Parallel dazu setzte der Waldbesitzer gestern seine Aufräumarbeiten mit schweren Forstmaschinen fort.

Im Laufe des Samstagnachmittags sowie in der vergangenen Nacht gab es im Einsatzgebiet kaum noch nennenswerte Feststellungen.

Fazit und Ausblick
»Dass wir heute diesen Stand erreichen konnten, ist das Ergebnis eines extrem professionellen Einsatzes aller Beteiligten«, so Einsatzleiter Patrick Heinritz. Der Fokus liegt nun auf der weiteren Nachsorge. Die Lage bleibt auch in den kommenden Stunden unter Beobachtung, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen. "Das Wetter sollte uns heute in die Karten spielen. Seit den Morgenstunden regnet es, was die Lage weiter entspannt. Und: die nächtlichen Kontrollgänge und Drohnenflüge haben bestätigt: Es wurden keine neuen Brandherde entdeckt, die Einsatzkräfte konnten die Nachlöschmaßnahmen erfolgreich fortsetzen", so der Einsatzleiter.