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Datum: 23.07.2026

Zukunftsfähige Infrastruktur: Stadt Plauen und Versorger investieren in Straßbergs Hauptstraße

Am 10. August beginnt die Gemeinschaftsbaumaßnahme verschiedener Versorgungsträger und der Stadt an der Hauptstraße in Straßberg. Die Arbeiten sollen bis zum 30. April 2027 abgeschlossen werden. Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt. Der erste Bauabschnitt reicht von der Moorengasse bis zur Zufahrt zur Vogtlandmühle/Bushaltestelle nach der Einmündung Steingasse. Während der Arbeiten ist dieser Bereich voll gesperrt. Die Staatsstraße wird großräumig über die S 311 durch Weischlitz und die B 173 umgeleitet.
Im Rahmen der Maßnahme werden die Fahrbahn und der einseitige Gehweg erneuert. Außerdem erfolgen Arbeiten am Mischwasserkanal, an der Trinkwasserleitung einschließlich der Hausanschlüsse sowie an den Niederspannungsleitungen einschließlich der Hausanschlüsse. Glasfaserleitungen werden einschließlich der Hausanschlüsse ebenfalls neu verlegt. An den Arbeiten beteiligt sind die Stadt Plauen, der Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland (ZWAV), die Verteilnetz Plauen GmbH und die Stadtwerke - Strom Plauen GmbH & Co. KG.
Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts und die anschließende Verkehrsfreigabe werden bis Ende Oktober angestrebt. Der tatsächliche Termin ist vom Baufortschritt abhängig.
Der zweite Bauabschnitt reicht von der Zufahrt zur Mühle/Bushaltestelle bis zum Ortsausgang. Die Leitungsarbeiten des ZWAV und der Verteilnetz Plauen GmbH werden bis zur Bahnbrücke ausgeführt. Der Beginn dieses Abschnitts richtet sich nach dem Abschluss des ersten Bauabschnitts.
»Soweit es der Bauablauf und die Verkehrssicherheit ermöglichen, soll die Hauptstraße während der Wintermonate für den Verkehr freigegeben werden. Eine durchgehende Befahrbarkeit kann derzeit jedoch noch nicht zugesichert werden. Über Änderungen der Verkehrsführung wird rechtzeitig informiert« so Steffen Ullmann, Fachgebietsleiter Tiefbau.
Die Kosten für den Anteil der Stadt Plauen betragen rund 750.000 Euro brutto, wovon 50 Prozent als Bedarfszuweisung im Rahmen von Kommunalbudgets für kommunale Straßenbaumaßnahmen übernommen werden. Der restliche Plauener Teil wird aus Eigenmitteln finanziert.